Im Frühjahr fuhr ich in die Benelux-Länder, um dort Museen und Gedenkstätten aufzusuchen, die an die NS-Verbrechen in dieser Region erinnern. Ich kenne, wir kennen, Gedenkstätten und Museen in Österreich, in Deutschland und oft auch in Polen. Westeuropa ist in unserem Bewusstsein vergleichsweise schwach vorhanden. Ja, einzelne Namen hat man natürlich schon gelesen oder gehört,„20. Oktober 2026: Nationale Gedenkstätten in den Niederlanden – ein Beitrag aus dem „Kämpfer““ weiterlesen
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19. Oktober 2026: Peter Strasser – ein Beitrag aus dem „Kämpfer“
Peter Strasser (1917–1962) wurde schon 1929 Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend, kämpfte während des Austrofaschismus in der Illegalität, emigrierte nach der Besetzung Österreichs nach Frankreich, war 1945 Gründungsmitglied der Sozialistischen Jugend, von 1948 bis 1954 Vorsitzender der Internationalen Union der Sozialistischen Jugend IUSY, Abgeordneter zum Nationalrat von 1949 bis 1962, Mitglied der österreichischen Delegation des Europarates„19. Oktober 2026: Peter Strasser – ein Beitrag aus dem „Kämpfer““ weiterlesen
18. Oktober 2026: Was bleibt, wenn niemand mehr erzählen kann – ein Beitrag aus dem „Kämpfer“
Johanna Lehner und Anna Portenkirchner verfassten eine Masterarbeit zur Bedeutung von Gedenken und Erinnerungskultur am Beispiel der Widerstandskämpferinnen Rosa Jochmann und Käthe Sasso. In dieser Masterarbeit haben sie untersucht, welche Formen des Erinnerns an weiblichen Widerstand es gibt und inwiefern Rosa Jochmann und Käthe Sasso Teil des kollektiven Gedächtnisses des Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des„18. Oktober 2026: Was bleibt, wenn niemand mehr erzählen kann – ein Beitrag aus dem „Kämpfer““ weiterlesen
12. Oktober 2026: Rudolfine Muhr – ein Beitrag aus dem „Kämpfer“
Rudolfine „Fini“ Muhr wurde am 5. September 1900 in Wien geboren. Über ihren familiären Hintergrund ist wenig bekannt: der Vater war Hutmachergehilfe, die Mutter soll vielen Berichten zufolge die Arbeiter-Zeitung kolportiert haben. Das kluge und aufgeweckte Mädchen besuchte die Volks- und Bürgerschule und begann später eine Lehre als Metallarbeiterin und engagierte sich im Betrieb gewerkschaftlich.„12. Oktober 2026: Rudolfine Muhr – ein Beitrag aus dem „Kämpfer““ weiterlesen
11. Oktober 2026: Widerstand in Luxemburg – ein Beitrag aus dem „Kämpfer“
Im Jahr 2017 gründeten die Stadt Esch-sur-Alzette (die zweitgrößte Stadt des Landes) und das Kulturministerium die Stiftung Nationales Widerstandsmuseum. Das Nationale Museum für Widerstand und Menschenrechte hat es sich zum Ziel gesetzt, einem breiten Publikum Themen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, aber auch aktuelle Themen im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen Menschenrechtsverletzungen oder der„11. Oktober 2026: Widerstand in Luxemburg – ein Beitrag aus dem „Kämpfer““ weiterlesen
26. August 2026: Maria Emhart – ein Beitrag aus dem „Kämpfer“
Maria Emhart (1901–1981) steht exemplarisch für die widersprüchlichen Erfahrungen sozialistischer Frauen zwischen Widerstand, Geschlechternormen und politischer Erinnerung innerhalb einer männlich dominierten politischen Kultur. Sie war eine zentrale Figur der österreichischen Arbeiter:innenbewegung. Besonders die Februarkämpfe 1934 wurden zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Biografie. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in St. Pölten, musste Emhart früh in der Fabrik„26. August 2026: Maria Emhart – ein Beitrag aus dem „Kämpfer““ weiterlesen
18. August 2026: Solidarität – Das wichtigste Prinzip. Ein Gespräch mit Rudi Gelbard – ein Beitrag aus dem „Kämpfer“
In Zeiten eines sich brutal manifestierenden Antisemitismus und eines globalen Rechtsrucks fehlt die Stimme des 2019 verstorbenen Rudi Gelbard. Mit der Publikation „Solidarität – Das wichtigste Prinzip“ ruft die Theodor Kramer Gesellschaft, in Kooperation mit dem „Archiv der sozialen Bewegungen“, zumindest das Wort des Shoah-Überlebenden und aktiven Antifaschisten in Erinnerung. Am 21. Jänner 2013 gab„18. August 2026: Solidarität – Das wichtigste Prinzip. Ein Gespräch mit Rudi Gelbard – ein Beitrag aus dem „Kämpfer““ weiterlesen
17. August 2026: Licht, Luft und Schatten. Wiener Gemeindebauten in Austrofaschismus und NS-Zeit
Die sozialpolitischen Maßnahmen der Gemeinde Wien im Bereich der Wohnungspolitik sind seit dem Ende des Ersten Weltkrieges untrennbar mit dem sozialen Wohnbau verbunden. Zwischen 1918 und 1945 waren die Gemeindebauten Horte der Solidarität und des Widerstandes, aber auch Orte der Verfolgung. Der Sammelband „Licht, Luft und Schatten. Wiener Gemeindebauten in Austrofaschismus und NS-Zeit“ widmet sich„17. August 2026: Licht, Luft und Schatten. Wiener Gemeindebauten in Austrofaschismus und NS-Zeit“ weiterlesen
16. August 2026: Der Sozialistenprozess 1936 – ein Beitrag aus dem „Kämpfer“
Mit einer Serie von Prozessen beabsichtigte das austrofaschistische Regime in den Jahren 1935 und 1936 den Organisationsapparat der im Untergrund agierenden Revolutionären Sozialisten (RS) zu zerschlagen. Anlässlich des 70. Geburtstags von Bruno Kreisky brachte unser Bund 1981 die Broschüre „Fanal des Freiheitskampfs“ heraus. Unser unvergessener Genosse Herbert Exenberger hat die umfangreichen Akten des „großen Sozialistenprozesses“„16. August 2026: Der Sozialistenprozess 1936 – ein Beitrag aus dem „Kämpfer““ weiterlesen
9. August 2026: Hainfeld – Wurzeln unserer Bewegung
Egal ob damals oder heute – der Weg der Schiene in die kleine Stadt Hainfeld im südlichen Niederösterreich ist gleichgeblieben. Bereits auf diesem Weg ist es nicht schwer, sich in die Situation jener Menschen zu versetzen, die in der Kälte des späten Dezembers 1888 teils lange Wege aus allen Teilen der österreichischen Reichshälfte auf sich„9. August 2026: Hainfeld – Wurzeln unserer Bewegung“ weiterlesen