Zahlreiche Funktionärinnen und Funktionäre der SPÖ-Bundesbildung beteiligten sich am traditionellen Gedenkmarsch der SPÖ Wien und setzten ein gemeinsames Zeichen für Demokratie, Menschlichkeit und gegen das Vergessen.
Am 1. November 2026 fand am Wiener Zentralfriedhof der traditionelle Schweigemarsch statt, organisiert vom Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen und der SPÖ-Bildung Wien. Der Gedenkmarsch führte vorbei an den Gräbern bedeutender sozialdemokratischer Persönlichkeiten zu zentralen Erinnerungsorten für die Opfer des Austrofaschismus, des Nationalsozialismus und des Spanischen Bürgerkriegs. Zu den Stationen zählten das Mahnmal für die Opfer im Kampf um ein freies Österreich 1934–1945 sowie die Gedenkstätten für die Opfer der NS-Justiz und der NS-Kindereuthanasie am Spiegelgrund.

Erinnerung als Auftrag für die Gegenwart
Eine der Gedenkreden hielt der Wiener Bildungsvorsitzende und stellvertretende SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende, GR und LAbg. Mag. Marcus-Franz Schober. Er betonte, dass Demokratie, Freiheit und Menschenwürde keine Selbstverständlichkeiten sind und politische Bildung einen wesentlichen Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur leistet. Zu den Rednern zählte auch Franz Koskarti von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), der seit vielen Jahren als Vortragender in der sozialdemokratischen Bildungsarbeit tätig ist.

Starke Beteiligung der SPÖ-Bundesbildung
Besonders erfreulich war die große Abordnung der SPÖ-Bundesbildung mit ihrem Vorsitzenden, dem Dritten Wiener Landtagspräsidenten Dr. Gerhard Schmid, Bundesbildungsgeschäftsführer Bundesrat Wolfgang Markytan, MA, sowie den stellvertretenden Bundesbildungsvorsitzenden Marcus-Franz Schober und Ruth Manninger. Ebenfalls dabei waren Ewa Johler, Amerisa Bajric, Denis Sakic, Martina Canori-Buchhart und der Direktor der Wiener Bildungsakademie, Cappar Hajo.

Unter den zahlreichen weiteren Teilnehmenden befanden sich Vizebürgermeisterin Barbara Novak, MA, SPÖ-Wien-Landesgeschäftsführer Jörg Neumayer, MA, der Vorsitzende der Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen, Dr. Gerald Netzl, Bezirksvorsteherin Eva-Maria Dubrovac-Widholm und SJ-Wien-Vorsitzende Lena Stern.

Der Schweigemarsch erinnerte daran, dass historisches Gedenken immer auch Verantwortung für Gegenwart und Zukunft bedeutet. Gerade angesichts gesellschaftlicher Polarisierung und autoritärer Entwicklungen bleibt der Einsatz für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und soziale Sicherheit ein zentraler Auftrag politischer Bildung.

Niemals vergessen – und vor allem niemals wieder!
Die eindrucksvollen Bilder des Gedenkmarsches stammen von Christian Bader. Herzlichen Dank für die großartigen Aufnahmen!