8. September 2023: Eröffnung des 55. Lehrgangs der Wiener Parteischule mit Marcus Schober und Maria Maltschnig: Ein Tribut an Maria Emhart

Die Wiener Parteischule kann auf eine eindrucksvolle Geschichte zurückblicken, die ihre Wurzeln im Jahr 1947 hat. Als sozialdemokratische Bildungsinstitution, die sich der politischen Bildung und Schulung verschrieben hat, hat sie zahlreiche politische Persönlichkeiten hervorgebracht und zu einem tieferen Verständnis politischer Prozesse in Österreich beigetragen. In diesem Zusammenhang stehen auch die Eröffnungstermine des neuen Lehrgangs: Der Direktor der Wiener Bildungsakademie Landtagsabgeordneter Mag. Marcus Schober sowie die stellvertretende Direktorin des Karl-Renner-Instituts begrüßten die neuen Parteischüler*innen.

In diesem Jahr öffnet die Wiener Parteischule ihr Bildungszentrum für den 55. Lehrgang, und in einer besonderen Geste haben die Teilnehmer*innen beschlossen, diesen Jahrgang nach Maria Emhart zu benennen. Doch wer war Maria Emhart und welche politischen Erfolge hat sie vorzuweisen?

Maria Emhart: Eine Ikone der österreichischen Politik

Maria Emhart wurde 1901 geboren und war nicht nur eine herausragende politische Persönlichkeit, sondern auch eine Pionierin in vielen Aspekten ihrer Karriere. Sie setzte sich mit Leidenschaft für die Rechte der Frauen, für soziale Gerechtigkeit und für eine transparente, bürgernahe Politik ein. Auch im Widerstand gegen das nationalsozialistische Terrorregime war Maria ein wichtiger Teil.

Einer ihrer bemerkenswertesten politischen Erfolge war die Durchsetzung von Gleichstellungsgesetzen, die den Weg für künftige Generationen von Frauen in der Politik ebneten. Darüber hinaus war sie eine Schlüsselfigur bei der Einführung von Bildungs- und Sozialprogrammen, die dazu beitrugen, das Leben vieler Österreicherinnen und Österreicher zu verbessern.

Die Wiener Parteischule: Ein Rückblick

Seit ihrer Gründung im Jahr 1947 hat die Wiener Parteischule stets den Anspruch gehabt, politisch interessierte Menschen auszubilden, zu schulen und auf eine Zeit in der Politik vorzubereiten. Viele ihrer Absolvent*innen haben in der Folge wichtige Positionen in der österreichischen Politik und Verwaltung eingenommen.

Die Schule hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und an die wechselnden Anforderungen des politischen Diskurses angepasst. Doch der Kern ihrer Mission bleibt unverändert: die Bildung und Schulung von politisch interessierten Menschen, um Österreichs demokratische Tradition zu stärken.

Die Benennung des 55. Lehrgangs nach Maria Emhart ist nicht nur eine Anerkennung ihrer herausragenden Beiträge zur österreichischen Politik, sondern auch ein Symbol für die Werte und Ideale, die die Wiener Parteischule seit ihrer Gründung vertritt. Wir können gespannt sein auf die nächsten Generationen von Absolvent*innen, die, inspiriert von solch beeindruckenden Vorbildern, die Zukunft der österreichischen Politik prägen werden.

Durchgeführt wird die Wiener Parteischule von der Wiener Bildungsakademie in Haupt-Kooperation mit dem Karl-Renner-Institut sowie mit der freundlichen Unterstützung der Wiener SPÖ-Bildung.

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