9. Mai 2026: SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan beim Europe Rave: „Europa ist das, was wir daraus machen“

Am Europatag wurde der Maria-Theresien-Platz zwischen Kunsthistorischem und Naturhistorischem Museum erneut zum Ort des Austauschs, der Begegnung und der europäischen Verbundenheit. Beim Europe Rave unter dem Motto „Zusammen für Europa“ kamen zahlreiche Gäste über Parteigrenzen, Generationen und gesellschaftliche Bereiche hinweg zusammen, um über Europas Zukunft, Zusammenhalt und gemeinsame Verantwortung zu sprechen.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Bundesrat Wolfgang Markytan nahm an der Veranstaltung teil und sprach über Europa als Friedens-, Zukunfts- und Begegnungsprojekt. Dabei überbrachte er auch die besten Grüße und Wünsche von Bürgermeister Michael Ludwig: „Europa ist das, was wir daraus machen. Wenn wir schlecht darüber reden, wenn wir es nicht gut leben, dann wird es sich auch so entwickeln. Wenn wir Europa aber mit Vollgas mit Leben erfüllen, mit positiven Erlebnissen, Begegnungen und gemeinsamen Wünschen, dann wird es auch genau dieses Europa werden: offen, stark und verbindend“, betonte Markytan.

Ein besonderer Dank galt dem Veranstalter León de Castillo, der mit ZWIDEMU seit vielen Jahren einen einzigartigen Ort des generationenübergreifenden und parteiübergreifenden Austauschs geschaffen hat. Der Europe Rave hat sich längst als fixer Treffpunkt für europäische Begegnung, Dialog und kulturelles Miteinander etabliert. „Doe letzten Jahre bin ich selbst hier unten gestanden und war Teil dieser besonderen Atmosphäre. Heute erstmals gemeinsam von der Bühne aus sprechen zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes“, sagte Markytan.

In seiner Rede verwies Markytan auch auf seine internationalen Erfahrungen: „Ich habe zehn Jahre im Ausland gelebt und erlebt, wie wertvoll europäische Zusammenarbeit und persönliche Begegnungen sind. Europa verbindet Menschen weit über Grenzen hinaus.“

Besonders hob er die Bedeutung europäischer Austauschprogramme wie Erasmus+ hervor. Dabei verwies er auch auf die aktuelle Entwicklung rund um Großbritannien: „Großbritannien ist zwar aus der Europäischen Union ausgetreten, hat sich aber bewusst darum bemüht, wieder Teil dieses europäischen Austauschprojekts zu werden und dem Programm erneut beizutreten. Gerade das zeigt, wie wichtig Europa und der internationale Austausch für junge Menschen und für unsere Gesellschaft insgesamt sind.“

In diesem Zusammenhang kündigte Markytan eine bevorstehende Festveranstaltung in der britischen Botschaft an: „In Kürze wird es dazu eine Veranstaltung in der britischen Botschaft geben, an der ich sowohl als politisch engagierter Europäer als auch als Bundesrat teilnehmen werde. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass europäische Zusammenarbeit weit über institutionelle Grenzen hinaus wirkt.“

Im Rahmen der Veranstaltung kam es außerdem zu einem intensiven Austausch mit der Journalistin und Autorin Susanne Scholl, die gemeinsam mit Veranstalter León de Castillo über Europa sowie aktuelle geopolitische Entwicklungen sprach. Aufgrund ihrer langjährigen journalistischen und internationalen Erfahrung – insbesondere mit Blick auf Russland und die USA – ergaben sich spannende Gespräche über Europas Rolle in einer zunehmend herausfordernden Weltordnung, Themen, die gemeinsam in Zukunft bearbeitet werden.

Auch die verbindende Kraft des Sports war Thema der Diskussionen. Markytan zog dabei Parallelen zwischen Sport, Musik und Europa: „Im Sport wie auch hier beim Rave kommen Menschen zusammen, die unterschiedliche Sprachen sprechen oder verschiedene persönliche und berufliche Hintergründe haben. Aber sobald es um eine gemeinsame Sache geht, treten Unterschiede in den Hintergrund. Dann entsteht Gemeinschaft – und genau das ist Europa.“

Der Europe Rave setzte damit am Europatag erneut ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Offenheit und ein Europa, das durch Menschen, Begegnungen und positive Energie lebendig wird.

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