18. April 2022: Petra Vorderwinkler: „Nach jedem Interview des Ministers sind mehr Fragen unbeantwortet“

Keine Antworten Polascheks auf entstandene Corona-Bildungsrückstände – Wie soll Schule in 10, 20 Jahren aussehen? – Wo bleibt Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz?

Wien – SPÖ-Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler neuerlich einigermaßen enttäuscht angesichts der Interviewserie des Bildungsministers: „Nach jedem Interview des Ministers sind mehr Fragen unbeantwortet als zuvor. Akute Fragen kann er nicht beantworten und mittelfristige Fragen will er angesichts der akuten Fragen, die sich stellen, nicht beantworten.“ So sei sowohl offengeblieben, ob und wie man vonseiten des Bildungsministerium auf die Situation gerüstet ist, dass schon heute 5.000 ukrainische Kinder an Österreichs Schulen sind, als auch die Frage, wie der Bildungsminister auf die entstandenen Bildungsrückstände und –scheren zu reagieren gedenkt, aber auch, wann es etwa endlich einen verwirklichten Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Platz in einer elementarpädagogischen Einrichtung in ganz Österreich geben wird. „Von einer Vision, wie unsere Schule in zehn, zwanzig Jahren aussehen soll ganz zu schweigen“, befindet Vorderwinkler den Auftritt des rücktrittswürdigen Bildungsministers abschließend neuerlich als unbefriedigend.

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