17. Oktober 2021: Karl-Renner-Museum: Ausstellungseröffnung: Antisemitismus in der Ersten Republik

Zu einer Auseinandersetzung mit den Ambivalenzen der Geschichte Österreichs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört vor allem die Beschäftigung mit dem Antisemitismus, der tief in die politische Kultur eingeschrieben war – lange vor dem „Anschluss“ an Hitler-Deutschland. Parteien, Kirchen, Verbände und andere Institutionen wie die Universitäten praktizierten ihn und nutzten ihn zur Massenmobilisierung. Auch bürgerliche Machtnetzwerke bedienten sich seiner als Identitätsbrennpunkt. Der Antisemitismus wurde ein Grundton der Ersten Republik und ist nach 1945 nicht einfach verschwunden. Wie er sich im 19. Jahrhundert in der Monarchie durch die gesellschaftlichen Umbrüche der Industrialisierung verändert hat und welche Interessen ihn speisten, wird in dieser Ausstellung genauso beschrieben wie die antisemitische Praxis in Politik und Gesellschaft.

Eine Geschichte der Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung in der Ersten Republik, wird anhand von originalen Wahlkampfmitteln, Druckwerken etc. im Karl-Renner-Museum historisch von Michael Rosecker und grafisch von Artist in Residence Dietmar Halbauer nachgezeichnet.

Nähere Informationen findet ihr hier https://www.facebook.com/events/1512009369191769/?ref=newsfeed.

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