1. September 2021: Die Schulen müssen offen bleiben!

Unser Ziel für das kommende Schuljahr ist klar: Schulen müssen offen bleiben. Doch leider sind die Pläne der türkis-grünen Regierung halbherzig. Was es braucht, um einen sicheren Schulstart zu gewährleisten, hat unsere Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler heute im „Roten Foyer“ bekräftigt: Einen Impfplan für jene, die sich impfen lassen wollen – und zwar niederschwellig an der Schule. Flächendeckende PCR-Gurgeltests (3 Mal pro Woche) – wenn nötig das ganze Jahr. Und den flächendeckenden Einbau von Luftfilteranlagen in den Klassenzimmern. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich einen sicheren Schulstart und ein sicheres Schuljahr verdient“, sagt Vorderwinkler.

Chancen für alle Kinder: Das Aufhol-Paket

„Wir haben nicht nur eine Corona-Krise, sondern auch eine Bildungskrise zu bekämpfen„, hält unsere Bildungssprecherin fest. Die Regierung darf nicht so tun, als hätte es Corona nie gegeben! Die Bildungslücken infolge der Krise sind mitunter enorm. „Von der Regierung ist bislang kein effektiver Vorschlag gekommen, wie die Kinder diese Lernrückstände aufholen sollen“, kritisiert Vorderwinkler und präsentiert ein „Aufhol-Paket“ für Schüler*innen:

  • Der Lehrplan soll für ein Semester ausgesetzt werden, um alle Schüler*innen dort abzuholen, wo sie aktuell stehen und gemeinsam aufzuholen.
  • Der Förderunterricht soll flächendeckend ausgebaut werden. Jedes Kind, das Nachhilfe braucht, soll einen Bildungscheck in der Höhe von 1.000 Euro erhalten.
  • Mittelfristig braucht es endlich eine Ganztagsschule, weil die gesamte Bildung Sache der Schule und nicht der (finanziellen) Möglichkeiten der Eltern ist. Private Nachhilfe soll nicht mehr notwendig sein.

Besonderer Fokus auf Schulanfänger*innen

Nach dem Kindergarten legt die Volksschule den Grundstein für das erfolgreiche Erlenen von Grundkompetenzen wie Schreiben und Rechnen. Junge Schüler*innen waren vom Homeschooling besonders betroffen. Ihnen muss jetzt ein besonderer Fokus gelten: „Eine zweite Volksschullehrerin bzw. ein zweiter Volksschullehrer für die ersten beiden Schulstufen soll dafür sorgen, dass individuell auf den Förder- und Lernbedarf der Schüler*innen eingegangen werden kann“, sagt Vorderwinkler und bekräftigt damit eine unserer langjährigen Forderungen.

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