31. Juli 2021: Nicole Berger-Krotsch: Verfehlte Bildungspolitik schadet Kindern

„Sich selbst einen Berater um tausende Euro leisten, aber bei den Schülerinnen und Schülern sparen, ist schon eine besondere Chuzpe“ zeigt sich die Bildungssprecherin der SPÖ Wien Nicole Berger-Krotsch enttäuscht von der Bildungspolitik des Bundesministers nach dessen Ankündigung die Extraförderstunden im Wintersemester 2021/22 zu reduzieren.

Förderplan statt Förderstunden-Flickwerk: „Die Kürzung der Extraförderstunden ist in Zeiten wie diesen fast schon fahrlässig. Nach eineinhalb Jahren Pandemie sind die
Schüler*innen völlig aus dem Lernmodus gekommen. Anstatt mehr Stunden anzubieten, wird gekürzt. Die Logik Lernrückständen mit einer Kürzung der Förderstunden zu begegnen, muss man mir erst einmal erklären. Dazu kommt diese Information mitten in den Sommerferien viel zu spät und das Angebot gilt auch nur für ein Semester. Wie soll da vernünftige Planung für Direktor*innen möglich sein!“ so Berger-Krotsch und fordert vom Bundesminister abschließend: „Gerade in Wien brauchen wir dauerhaft mehr Lehrerinnen und Lehrer. Die Häppchen-Politik bringt uns nicht weiter. Wir brauchen einen Förderplan anstelle eines Flickwerks.“

Rückfragehinweis: SPÖ Wien Rathausklub, Elisabeth Auer
Bild: Christian Fürthner

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