1. Mai 2021: Hoch der 1. Mai

Bildung ist das wichtigste Gute der Menschheit auf dem Weg zur Freiheit, Demokratie und Menschenwürde! Hoch der 1. Mai!!!

Auch 2021 wird der 1. Mai wieder hauptsächlich digital angeboten. Dafür haben wir einige Videogrußbotschaften zusammengestellt.

Arbeitsplätze sichern – neue Jobs schaffen

Der diesjährige Tag der Arbeit steht ganz im Zeichen des Kampfs für Arbeitsplätze. Denn die Corona-Krise hat uns alles abverlangt. Und sie hat zu einem enormen Wirtschaftseinbruch mit Rekordarbeitslosigkeit geführt. Das nicht einfach hinzunehmen, sondern aktiv für Arbeitsplätze zu kämpfen, Jobs zu sichern und neue zu schaffen, ist unser Auftrag. Es braucht eine Politik, die alle mitnimmt. Dafür stehen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz – das ist unsere Botschaft am 1. Mai.

Die Corona-Krise fordert uns seit über einem Jahr. Aber wir in Österreich haben gezeigt, was wir schaffen können, wenn wir zusammenstehen und gemeinsam anpacken. Zusammenhalt und Solidarität machen uns stark. Mut und Leidenschaft schweißen uns zusammen. Darauf können wir stolz sein. Das gibt uns Kraft für die Zukunft. Denn wir wissen: Die Krise können wir nur gemeinsam überwinden. Dabei haben wir keine Zeit zu verlieren. Denn es geht nicht um Zahlen oder Nummern, sondern um Menschen, um Familien, um Schicksale. Wer rasch hilft, hilft doppelt. Gerade in schwierigen Zeiten das Gebot der Stunde. 

Dass die türkis-grüne Regierung hier keine Hilfe ist, in der Krise herzlos agiert und sich weder für Jobs noch die Unterstützung von Gemeinden und lokalen Betrieben einsetzt, ist fahrlässig. Speziell die ÖVP ist längst ihrem eigenen Sumpf aus Skandalen und Affären rund um Chatprotokolle und Postenschacher versunken. Sie kümmert sich nur mehr um sich selbst. Sie ist nach Ermittlungen und Hausdurchsuchungen nicht mehr in der Lage, sich um die Sorgen und Anliegen der Menschen zu kümmern. Geschweige denn eine aktive Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik zu betreiben. Das ist fatal. Und bringt uns nicht aus der Krise. Sondern es verschärft die Krise immer weiter.

Wir SozialdemokratInnen setzen dieser türkisen Selbstaufgabe eine Politik mit Herz und Anstand entgegen. Denn es braucht jetzt mehr denn je eine Politik, die alle Menschen mitnimmt. Es braucht staatliche Investitionen in jene Unternehmen, die schwere Zeiten vor sich haben. Betriebsschließungen und Abwanderung in Ausland werden wir nicht einfach hinnehmen – egal ob in Wattens, Steyr, Spielberg oder Aspern. Der Staat hat eine Verantwortung für die ArbeitnehmerInnen. Diese muss er genauso wahrnehmen wie seine Verantwortung im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Darum braucht es eine Joboffensive durch das historisch größte Konjunkturpaket in der Geschichte der Zweiten Republik. Und eine freiwillige, staatlich geförderte Vier-Tage-Woche. So sichern und schaffen wir Arbeitsplätze.

Für uns SozialdemokratInnen ist klar: Wir dürfen niemanden zurücklassen! Das ist unser Versprechen – seit über 130 Jahren. Mit der Aktion 40.000 für Langzeitarbeitslose können wir Jobs für jene schaffen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Und gleichzeitig können wir so Gemeinden unterstützen, die aufgrund der Corona-Krise finanziell schwer belastet sind. Eine Win-Win-Situation also. Genauso wie die längst überfällige Anhebung des Arbeitslosengelds um durchschnittlich 300 Euro pro Monat. So verhindern wir, dass Menschen in Armut rutschen. Und wir kurbeln den Konsum an und stärken die lokale Wirtschaft.

Es braucht einen Kurswechsel in Österreich. Es braucht Weitblick und soziales Gewissen in der Politik. Wir SozialdemokratInnen sind diejenigen, die für eine solidarische Gesellschaft, für ein gerechtes Land kämpfen. Schaffen wir gemeinsam Chancen, Perspektiven und Zuversicht: Dafür stehen wir. Und dafür steht der Tag der Arbeit.

Hoch der 1. Mai!

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