Sport ist weit mehr als körperliche Betätigung – er ist Ausdruck von Gemeinschaft,
Ehrgeiz, Fairness und gesellschaftlichen Werten. Ob im Verein, im Profisport oder in
der Freizeit: Im Sport spiegeln sich Fragen nach Chancengleichheit, Solidarität, Leistungsdenken und Identität wider. Er vereint Menschen über Grenzen hinweg, zeigt aber auch soziale Spannungen und wirtschaftliche Interessen. In dieser Diskussion gehen wir der Frage nach, welche Rolle Sport in unserer Gesellschaft spielt – als Ort des
Zusammenhalts, aber auch als Bühne für Ideale, Kommerz und politische Botschaften. Wie sehr prägt Sport unser Denken über Erfolg, Gerechtigkeit und Teamgeist? Und
was sagt unsere Haltung zum Sport über uns selbst aus?
Wolfgang Markytan ist Experte an der Schnittstelle von Politik und Sport. In seiner
politikwissenschaftlichen Masterarbeit „Die Sozialdemokratie und ihr Verhältnis zum
Sport“ hat er die sportideologischen Spannungsfelder der Bewegung fundiert aufgearbeitet und damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Sportdebatte geleistet.
Als langjährig in der sozialdemokratischen Bildungs- und Parteiarbeit aktiver Praktiker
sowie mit Erfahrung im Sportmanagement nutzt er die Zeit der Weltmeisterschaft, um
historische Linien, aktuelle Herausforderungen und sozialdemokratische Perspektiven
auf Sport, Leistung und gesellschaftlichen Zusammenhalt sichtbar zu machen. Seine
Analysen publiziert er regelmäßig in Fachjournalen und Diskussionsformaten.
„Sport ist immer auch ein gesellschaftlicher Spiegel – er zeigt, was wir als Gemeinschaft schätzen, wofür wir kämpfen und woran wir noch arbeiten müssen.“ Wolfgang Markytan, SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer
Ideologie im Gespräch – Werte. Weltbilder. Wirklichkeit.
Eine ideologische Grundlagen- und Vertiefungsausbildung für politisch Interessierte. Du willst wissen, warum die Welt ist, wie sie ist – und wie man sie verändern kann? Diese Ausbildung bietet dir das Rüstzeug, um gesellschaftliche Entwicklungen zu durchdringen, politische Ideologien zu verstehen und eigene Positionen zu entwickeln.
Der Begriff Ideologie steht für sogenannte Weltanschauungen, die vorgeben, für alle gesellschaftlichen Probleme die richtige Lösung zu haben. Menschen, die solche weltanschaulichen Ideen oftmals starr und einseitig vertreten, nennt man „Ideolog:innen“. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Lehre von den Ideen“. Bis ins 19. Jahrhundert war „Ideologie“ eine Bezeichnung für die Wissenschaft, die sich mit der Entstehung und Entwicklung von geistesgeschichtlichen und philosophischen Ideen befasst.
Die Zielgruppe dieser ideologisch ausgerichteten Ausbildung reicht von politisch Interessierten ohne Vorkenntnisse bis hin zu engagierten Funktionär:innen und Multiplikator:innen, die ihre inhaltliche Fundierung vertiefen wollen. Um diese Vielfalt zu erreichen, ist das Ausbildungsangebot modular, niederschwellig zugänglich und zugleich vertiefbar, mit einem klaren Bezug zu Alltag, politischer Praxis und gesellschaftlichen Fragen.
Für die Teilnahme brauchst du weder Studienabschluss noch Vorwissen oder ein Amt. Entscheidend ist dein Interesse an Gesellschaft und Politik – und die Bereitschaft, Fragen zu stellen, andere Perspektiven zuzulassen und dich einzumischen. Ob du aus dem Gemeindebau kommst oder dem Gemeinderat – bei uns zählt dein Anliegen, nicht dein Abschluss.