2026 hätte die Widerstandskämpferin und Zeitzeugin Professorin Käthe Sasso ihren 100.
Geburtstag gefeiert. Ihr Leben war geprägt vom mutigen Einsatz gegen das NS-Regime,
vom Kampf für Demokratie und vom unermüdlichen Engagement, die Erinnerung an
Verfolgung und Widerstand wachzuhalten. Kurz vor ihrem 98. Geburtstag erhielt sie den Maria-Jahoda-Preis für herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse – eine späte, aber hochverdiente Auszeichnung für ihr Wirken und Lebenswerk. Wenige Zeit später ist sie verstorben.
In Erinnerung an ihr Lebenswerk fand bereits im Wiener Rathaus – im Auftrag des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Ludwig – das erste Professorin-Käthe-Sasso-Symposium statt. Diese Veranstaltung stand parteiübergreifend und über weltanschauliche Grenzen hinweg, was sich auch in der Zusammensetzung des Podiums zeigte: Vertreterinnen und Vertreter der SPÖ, der Grünen, der NEOS
und der ÖVP setzten gemeinsam ein Zeichen der Anerkennung. Das Symposium war ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass die Geschichte von Widerstand, Demokratie und
Menschlichkeit über politische Differenzen hinaus verbindet.
Nun folgt die zweite Ausgabe des Symposiums, die im Frühjahr 2026 in Wien stattfinden wird. Das genaue Thema wird in den kommenden Wochen festgelegt. Klar ist aber schon jetzt: Im Zentrum wird erneut die Erinnerung an das Leben und Wirken von Käthe Sasso stehen – verbunden mit aktuellen Fragestellungen rund um Demokratie, Widerstand und gesellschaftliche Verantwortung.
Das Professorin-Käthe-Sasso-Symposium 2026 soll wieder ein Forum des Dialogs sein, offen für alle, die sich mit Fragen von Erinnerungskultur, Demokratie und der Verantwortung für die Zukunft auseinandersetzen wollen.
Erschlagt mich, ich verrate nichts! “ Käthe Sasso im Gestapo-Verhör