5. Mai 2025: SPÖ-Bundesbildung gedenkt im Parlament zum 80. Jahrestag der Befreiung des NS-Konzentrationslagers Mauthausen

SPÖ-Bundesbildung beim Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus: Ein wichtiger Moment für die Erinnerungskultur!

Am Montag, dem 5. Mai 2025, nahm SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan an der feierlichen Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung des NS-Konzentrationslagers Mauthausen im österreichischen Parlament teil. Für ihn und der gesamten SPÖ-Bundesbildung war es eine große Ehre, in diesem wichtigen Moment der Erinnerungskultur und des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus anwesend zu sein.

In seiner Funktion als Bundesbildungsgeschäftsführer der SPÖ sieht die SPÖ-Bundesbildung diese Veranstaltung als einen klaren Ausdruck des gemeinsamen Auftrags, den Hass und die Hetze der Vergangenheit niemals zu wiederholen. „Nie wieder“ ist nicht nur ein leeres Versprechen, sondern eine Verpflichtung, die wir als Gesellschaft, als politische Verantwortungsträger und als Einzelne immer wieder einlösen müssen. Für Markytan ist es zusätzlich von zentraler Bedeutung, dass die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus lebendig bleibt – nicht nur als historisches Wissen, sondern als Grundlage für eine solidarische und gerechte Zukunft.

Es sei betont, wie entscheidend es ist, antidemokratischen Tendenzen und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten, wo immer sie auftreten. Markytan unterstützt in diesem Zusammenhang die Worte der Rednerinnen und Redner im Parlament, die eindringlich vor den zunehmenden antisemitischen Vorfällen warnten, die im Jahr 2024 in Österreich einen besorgniserregenden Anstieg von mehr als 30 Prozent verzeichneten.

„Der Antisemitismus ist eine Geißel, die nicht nur gegen Jüdinnen und Juden gerichtet ist, sondern sich auf alle ausweitet, die als ‚anders‘ wahrgenommen werden“, so Markytan. Diese Einsicht stehe im Zentrum des sozialdemokratischen Engagements für eine Gesellschaft, die auf Menschlichkeit, Respekt und Toleranz basiert.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Veranstaltung war das Gedenken an Schloss Hartheim, eine der grausamsten Mordanstalten des NS-Regimes, in der bis zu 30.000 Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen ermordet wurden. Für die SPÖ Bundesbildung ist es besonders wichtig, dass diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht vergessen werden, da sie ein dunkles Kapitel der Euthanasiepolitik des Nationalsozialismus darstellen und auch in der heutigen Zeit eine Mahnung sind, gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung aufzutreten.

Das Gedenken im Parlament war jedoch auch ein Moment der kritischen Auseinandersetzung mit der Gegenwart und der politischen Verantwortung, die heute jeder Einzelne trägt. Das Bewusstsein hierfür, dass die Erinnerungskultur nicht nur auf der Vergangenheit basieren darf, sondern auch aktiv die politische Haltung in der Gegenwart beeinflussen muss, möchte Markytan ins Zentrum gerückt wissen. Klar zu verurteilen sind daher jegliche Versuche, die Geschichte zu verharmlosen oder die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren. In einer Zeit, in der zunehmend rechtsextreme Tendenzen weltweit und auch in Europa zunehmen, ist es unerlässlich, dass die politische Bildung eine klare Haltung gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz einnimmt.

Für Markytan war der Tag im Parlament nicht nur eine Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik, sondern auch ein eindringlicher Appell, die Werte der Demokratie, Menschenwürde und Solidarität stets zu bewahren und gegen jede Form der Spaltung und Gewalt einzutreten. Bildung ist daher stets anzusehen als Schlüssel zur Aufklärung und als ein Werkzeug, um die Gesellschaft immer wieder daran zu erinnern, dass „Nie wieder“ mehr ist als ein Slogan – es ist ein Lebensauftrag, der in die Zukunft getragen werden muss.

Markytan zeigt sich im Namen der SPÖ Bundesbildung dankbar und geehrt, Teil dieses wichtigen Moments der Gedenkkultur gewesen zu sein und betont, dass die SPÖ auch weiterhin alles daran setzen werde, eine lebendige Erinnerungskultur zu fördern und für eine gerechtere und tolerantere Gesellschaft zu arbeiten.

Nähere Informationen, wie Fotos oder andere Dokumente (Präsentationen, Berichte der Parlamentskorrespondenz) zur Veranstaltung finden sich hier online in der Veranstaltungsnachschau.

Bilder: (c) Wolfgang Markytan

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