17. September 2022: 75. Geburtstag Peter Kleinmann

Am heutigen Tag feiert der große Sportler, Trainer, Manager sowie Sport- und Bildungspolitiker Peter Kleinmann seinen 75. Geburtstag. Er ist ein Kämpfer für die „tägliche Turnstunde in der Schule“ ein Initiator der Idee, Schüler*innen zu tausenden in Sporthallen mit dem Volleyball-Sport zu begeistern.

Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid: „Bei Peter Kleinmann ist Sport ein sozialdemokratisches Anliegen, das er absolut vorlebt. Er hat im Bereich des Sports, als auch seines sonstigen Lebens, stets eine klare antifaschistische Haltung vermittelt.“

Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan arbeitet schon lange mit ihm zusammen: „Kennengelernt haben wir einander bei Beratungen, wie der Sport einen besseren Stellenwert in der Politik bekommen kann. Seine Ideen sind geprägt von einer menschlichen Hilfsbereitschaft und einem kraftvollen Optimismus. Diesen hat er auch jahrelang gebraucht um das alles zu schaffen, wofür ich ihm heute auch im Namen der Bundesbildungsorganisation gratulieren möchte!“

Schon als Volleyball-Spieler wurde er als „Spieler des Jahres“ ausgezeichnet, gewann 9 österreichische Meistertitel. Und als Trainer sowie Manager konnte er alle vorhandenen Sporttiteln ebenso einheimsen: 13 facher österreichischer Meister, 12 facher österreichischer Cupsieger, 1 × Interligasieger, 3 × MEVZA-Sieger sowie das
1 × Final Four Champions League…

Als österreichischer Volleyball Funktionär setzte er sich jahrzehntelang für das Bekanntwerden seiner Sportart ein und er berichtet gerne darüber, als er bei seinen ersten Anrufen in Zeitungsredaktionen gefragt wurde, ob der Balle aus Wolle sei…

Ganz besonders setzt er sich für den Sport und Kinder ein und verband diese beiden mit seiner Aktion, wo er über Jahre hinweg bei allen Spielen seiner Volleyball-Teams Schulkassen in die Halle einlud. Somut hatten tausende Schulkinder, und opft auch deren Sportlehrer*innen, einen ersten Kontakt zum Volleyball, bei vielen sollte es nicht der letzte gewesen sein. Die Stimmung bei den ausverkauften Spielen war für alle Volleyball-Sportler*innen europaweit angesehen und einzigartig.

Für seinen Einsatz für den Sport wurde Kommerzialrat Peter Kleinmann mehrfach ausgezeichnet:
2011: Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
2017: Großes Ehrenzeichen des Landes Burgenland
2017: Sportstar der Stadt Wien für das Lebenswerk im Sport
2018: Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien
2019: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
2021: Victor 2021: Sport Manager Ehrenpreis
Spieler des Jahres in Österreich
Trainer des Jahres in Österreich
Botschafter des Sportes für Österreich verliehen von der BSO
Special Award für die beste PR und Marketingarbeit in Europa verliehen von der CEV
Special Award als Organisator des Jahres verliehen von der CEV

Neben seinen sportlichen Aktivitäten hat er jedoch auch Bildungsveranstaltungen der anderen Art absolviert. Die Erinnerungskultur, geprägt durch die eigene Familiengeschichte, ist ihm ebenso ein wichtiges Anliegen. Dazu hat die Wiener Bildungsakademie gemeinsam eine Veranstaltung angeboten:

5. Mai 2020: Der Junge der seinem Vater nach Auschwitz folgte – Lesung von Magdalena Martha Maria Schneider im Gespräch mit Peter Kleinmann

Fritz Kleinmann fasst einen unglaublichen Beschluss: Da er seinen Vater nicht alleinlassen will, folgt er ihm nach Auschwitz.

Wir werden an diesem Abend eine teilweise Lesung des Buches vornehmen und eine Diskussion mit einem Nachfahren durchführen. Peter Kleinmann, üblicherweise in ganz Österreich als Mister Volleyball bekannt, steht uns als Gesprächspartner zu seiner Familiengeschichte zur Verfügung!

Jeremy Dronfields „Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte“ ist ein eindringliches Plädoyer gegen das Vergessen: Basierend auf den geheimen Tagebüchern des jüdischen KZ-Häftlings Gustav Kleinmann, erzählt der Autor die Geschichte von Gustav und seinem Sohn Fritz, die den „Todesfabriken“ der Nazis entkamen.

Eine Geschichte von unermesslicher Grausamkeit, doch auch von Menschlichkeit, Mut und Hoffnung.

1939 werden Gustav Kleinmann, ein jüdischer Polsterer aus Wien, und sein sechzehnjähriger Sohn Fritz mit hunderten anderen jüdischen Männern von der SS festgenommen. Aus dem Kreis ihrer Familie gerissen, werden die beiden zunächst nach Deutschland deportiert. Im KZ Buchenwald zur Zwangsarbeit im Steinbruch eingeteilt, gehören sie zu den Häftlingen, die das Lager überhaupt erst mitaufbauen. Nach einiger Zeit wird Gustav – schwer gezeichnet von den unmenschlichen Zuständen – für die Deportation nach Auschwitz selektiert. Doch für Sohn Fritz ist der Gedanke von seinem Vater getrennt zu werden unerträglich. Trotz seines Wissens darum, dass niemand aus Auschwitz zurückkehrt, erklärt sich Fritz freiwillig bereit, seinen Vater zu begleiten. So beginnt für die beiden ein Leidensweg, der noch brutaler, noch hoffnungsloser ist, als alles, was sie bis dahin erlebt haben – und den Vater und Sohn doch gemeinsam überstehen.

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