3. Februar 2021: Herzliche Gratulation zum 75. Geburtstag an Dr.in Elisabeth Pittermann

Elisabeth Pittermann, die Tochter des SPÖ-Vorsitzenden (1957 bis 1967) und Vizekanzlers (1957 bis 1966) Bruno Pittermann, besuchte von 1952 bis 1956 die Volksschule und von 1956 bis 1964 das Realgymnasium in Wien. Anschließend studierte sie Medizin an der Universität Wien und promovierte 1971.

Nach ihrem Studium trat sie 1971 ihren Dienst im Wiener Hanusch-Krankenhaus an; und absolvierte ihre Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin. Von 1978 bis 1991 war sie Oberärztin und von 1991 bis 2000 Primaria an der 3. Medizinischen Abteilung des Krankenhauses.

Zeit ihres Lebens ist Elisabeth Pittermann-Höcker immer politisch engagiert. Ab 1973 war sie Vorstands- und Präsidiumsmitglied der sozialdemokratischen Ärztevereinigung, ab 1974 Kammerrätin der Ärztekammer für Wien. 1981 wurde sie Mitglied des Vorstandes der Ärztekammer für Wien und 1985 Ärztinnen-Referentin der Ärztekammer für Wien. Mitglied der Bundesfachgruppe der Ärzte der Sektion Sozialversicherung in der Gewerkschaft der Privatangestellten war sie von 1982 bis 1998.

Von 1982 bis 1994 agierte Elisabeth Pittermann als Bezirksrätin der SPÖ in Wien-Meidling. Von 1994 bis 2000 gehörte sie dem österreichischen Nationalrat an. Hier fungierte sie unter anderem als Gesundheitssprecherin unserer Fraktion.

Im Dezember 2000 wurde sie zur Amtsführenden Stadträtin für Gesundheits- und Spitalswesen in die Landesregierung Wien berufen. 2004 kehrte die Ärztin in das Hanusch-Krankenhaus zurück.

Darüber hinaus bekleidete Pittermann eine Reihe weiterer Funktionen, so etwa als Vizepräsidentin des Bundes Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker (BSA) von 1990 bis 2002, Kuratoriumsmitglied des Nationalfonds der Republik Österreich (2000–2008), Präsidiumsmitglied des Auto-, Motor- und Radfahrerbundes Österreich (ARBÖ) oder als Präsidentin des Arbeiter-Samariterbundes Österreich von 1999 bis 2004. Seit 2010 fungiert die Ärztin als Gesundheitssprecherin des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und kooptiertes Mitglied des Bundesvorstandes des PVÖ.

Die dreifache Mutter und siebenfache Großmutter ist mit dem Arzt Paul Höcker verheiratet.

Lebenslauf:
Geb.: 03.02.1946 in Wien  als Tochter des DDr. Bruno Pittermann (zum damaligen Zeitpunkt  erster Sekretär des Arbeiterkammertages, Abgeordneter zum Nationalrat sowie Ministerialrat im BM für Soziale Verwaltung), und seiner Frau Maria, geb. Amster.
1952–1956  Allgemeine öffentliche Volksschule für Knaben und Mädchen in Wien 12, Bischofgasse  10
1956–1964  Besuch des Mädchenrealgymnasiums in Wien 12, Erlgasse 32-34
Februar 1961 bis Sommer1971 Mitglied sozialistischer Jugendorganisationen
27.5.1964 Matura mit Auszeichnung bestanden (alle Schuljahre mit Vorzug absolviert. Besonderes Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften)
Von Oktober 1964 bis Sommer 1971 Studium der Medizin an der Universität Wien
Famulaturen in Wien und England in den Fächern Innere Medizin und Chirurgie
29. 11.1971 Promotion zum Dr. med. univ. sub auspiciis praesidentis rei publicae
1. 9.1971 Beginn der ärztlichen Tätigkeit.
Eintritt in das Hanusch-Krankenhaus (HKH)  Ausbildung bei Univ.-Prof. Dr. Hanns Fleischhacker ( 1. Medizinische Abteilung) zum Facharzt für Innere Medizin bis 31.12.1975, danach bei Univ. Prof. Dr. Alois Stacher ( 3. Medizinische Abteilung(.
1973 Anton v. Eiselberg Preis gemeinsam mit Dr. H. Rainer , Prof. Dr. K. Moser und Dr. Paul Höcker.
31.8.1977 Facharztanerkennung für Innere Medizin
März 1978–1991 Oberärztin an der 3. Medizinischen Abteilung des HKH  
Seit 1.2.1991  ärztlicher Abteilungsvorstand (Primaria) der 3. Med. Abt. des HKH .
Während der Zeit als Stadträtin Karenzierung als Primaria.
Mitarbeit am 1.Zellseparator in Österreich. Koautorin etlicher wissenschaftlicher Arbeiten. Aufbau und Führung eines Blutdepots an der 3. Medizinischen Abteilung im Hanusch-Krankenhaus.
1994 Facharztanerkennung für Hämato-Onkologie und sowie für für
Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin.
Von1998 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats  des Vorstandes der Österreichischen Gesellschaft für Hämato-Onkologie (ÖGHO) bis zum Pensionsantritt.
Seit der Frühjahrstagung der ÖGHO 2015 offizielle Ernennung zum Ehrenmitglied der Gesellschaft.
Mitgliedschaften in anderen medizinisch/wissenschaftlichen Gesellschaften (EHA, ÖGBT, ÖGIM)
01.03.2011 . Antritt des Ruhestandes

Politische Funktionen:
Seit 1973 Vorstands- und Präsidiumsmitglied der sozialdemokratischen
Ärztevereinigung
1974 bis zum Amtsantritt als Stadträtin Kammerrätin der Ärztekammer für Wien
1981 bis 1999 Mitglied des Vorstandes der Ärztekammer für Wien
1982–1994 Bezirksrätin der SPÖ Wien-Meidling
1982 – 1992 Mitglied und später Obfrau der Landesgruppe Wien der Fachgruppe Ärzte in der SV in der GPA
Seit 1983 Mitglied des Bezirksfrauenkomitees der SPÖ Wien/Meidling.
1984 – 1987 Mitglied des Betriebsrates im Hanuschkrankenhaus, danach eine Periode ( bis 1990)  Ersatzmitglied.
Ab 1985 viele Jahre  Referentin in der Ärztekammer für Wien; Referat
Mutterschutz und Frauenfragen
1985 bis zum Amtsantritt als Stadträtin Stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsausschusses des Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer für Wien
1989 bis 2005 Präsidiumsmitglied des ARBÖ
1989- ca. 2007 kooptiert im Bundesvorstand der SPÖ- Frauen
1990 bis 2002 Vizepräsidentin des Bundes Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker, Intellektueller, Künstlerinnen und Künstler (BSA)

Vom 15.12.1994 bis 14.1.1996 und vom 14.3.1996 bis 13.12.2000
Abgeordnete zum Nationalrat SPÖ.
Als Abgeordnete zum Nationalrat Mitglied diverser Ausschüsse und Unterausschüsse: Ausschuss für Arbeit und Soziales; Ausschuss für Wissenschaft und Forschung; Ausschuss für Gesundheit; besonderer Ausschuss zur Vorberatung des Gentechnik-Volksbegehrens.
Ersatzmitglied im Justizausschuss, Rechnungshof- und Unterrichtsausschuss
1998-2008 Stellvertretende Vorsitzend der SPÖ Meidling
1999 bis zum Amtsantritt  als Stadträtin Präsidialreferentin der Wiener Ärztekammer
Seit 1998 Ehrenvorsitzende des Bundes sozialdemokratischer Juden-Avoda
1999 bis 2004 Präsidentin des ASBÖ (Arbeiter-Samariterbund Österreich).
Seit damals Ehrenpräsidentin

14.12.2000 – 1.7.2004, Amtsführende Stadträtin für Gesundheit und Soziales von Wien
Dezember 2000- Herbst 2008 : Kuratoriumsmitglied des Nationalfonds der Republik Österreich
2002-2008 Mitglied des Bundesparteivorstand der SPÖ
16.03.2010 : Im ORF-Publikumsrates als Vertreterin für behinderte Menschen

Bis zum Ablauf der Periode im April 2014
Ab November 2010: Gesundheitssprecherin des PVÖ (Pensionistenverband Österreichs) und kooptiertes Mitglied des Bundesvorstandes des PVÖ
21. April 2016  Ernennung gemeinsam mit Fr. Landeshauptmann a.D. Waltraud Klasnic zur Präsidentin des Palliativ- und Hospizforums durch die BundesministerInnen Alois Stöger und Dr. Sabine Oberhauser
25. Juni 2016 Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ

Ehrungen
19.1.1984 Überreichung des Silbernes Ehrenzeichens der Ärztekammer für Wien
18.1.2000 Überreichung des Großen Ehrenzeichen der Ärztekammer für Wien
27. 2. 2008 Überreichung des Großen silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien
31.5.2016 Überreichung des Großen goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreich durch Bundespräsident Univ. Prof. Dr. Heinz Fischer

Privates:
1958 schwere Krebserkrankung der Mutter
1968 neuerlich schwere Krebserkrankung der Mutter, daher besonderes Interesse für Onkologie
März 1975 Beginn der schweren Erkrankung des Vaters mit absoluter Pflegebedürftigkeit
09.11.1975 Geburt des 1. Sohnes Michael
30.6.1976 Tod der Mutter
05.11.1978 Geburt des 2. Sohnes Andreas
18.10.1981 Geburt des 3. Sohnes Paul
19.09.1983 Tod des Vaters nach 4 Schlaganfällen und einem Karzinom
20.09.1991 Heirat mit dem Vater der 3 Söhne, Univ. Prof. Dr. Paul Höcker
13.03.2006  Geburt des 1. Enkelkindes, Elias Brauchl
05.02.2009  Geburt des 2. Enkelkindes : Marleen Pittermann
16.01.2010  Geburt des 3. Enkelkindes : Noam Pittermann
26.02.2011  Geburt des 4. Enkelkindes : Lara Pittermann
09.06.2011  Geburt des 5. Enkelkindes : Erik Pittermann
25.11.2012   Geburt des 6. Enkelkindes : Levi Pittermann
05.01.2013 Geburt des 7. Enkelkindes : Theresa Pittermann

Literatur

Links

Infos auch: Elisabeth Pittermann – Wien Geschichte Wiki

Bild: PVÖ/Schedl

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