10. Mai 2026: Terminvorschau: Einladung zur neuen Dauerausstellung in der AK Wien, Thema „Schaltstelle des Terrors“ – am 27. Mai 2026

Eine gemeinsame Veranstaltung von BSA SeniorInnen, SPÖ Bildung & SPÖ FreiheitskämpferInnen:

Am 27.5. um 13:30 Uhr treffen wir den Leiter des Instituts für historische Sozialforschung (IHSF) Florian Wenninger im Foyer der Arbeiterkammer Wien, Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien. Er wird dann nach Besichtigung der Ausstellung im Foyer mit uns gemeinsam zum entsprechenden Sitzungssaal gehen.

Nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 wurde das Palais Rothschild in der Wiener Prinz-Eugen-Straße beschlagnahmt. Wenige Monate später richtete hier Adolf Eichmann die „Zentralstelle für jüdische Auswanderung ein“. Ihre Aufgabe war es zunächst, die erzwungene Auswanderung der jüdischen Bevölkerung zu beschleunigen. 1939 organisierte die Zentralstelle erstmals Deportationen ins besetzte Polen. Ab 1941 bildete sie das organisatorische Zentrum für die Verschleppung zehntausender Menschen aus Wien in Ghettos und Todeslager im Osten. In diesem Haus waren auch die „Aktion Gildemeester“ und das Büro des damaligen Direktor der Isrealitischen Kultusgemeinde, Josef Löwenherz, untergebracht.

Eine neue Dauerausstellung im Foyer der Arbeiterkammer Wien widmet sich dieser Geschichte.

Florian Wenninger beleuchtet in einem Vortrag Aspekte der „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“ als „Behörde neuen Typs“ aus unterschiedlichen Perspektiven und legt historische Verbindungslinien offen – vom jüdischen Leben in Wien vor dem „Anschluss“ bis hin zur justiziellen (Nicht-)Verfolgung der Täter:innen.

Florian Wenninger ist Leiter des Instituts für historische Sozialforschung (IHSF) an der Arbeiterkammer Wien. Das Institut für historische Sozialforschung archiviert, forscht und vermittelt im Bereich der österreichischen Gesellschaftsgeschichte seit 1848.

Nähere Infos hier:

Link:

https://teams.microsoft.com/meet/37366433322345?p=B3cH4XYxLJYwSOLLgQ

Besprechungs-ID: 373 664 333 223 45

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