Am 16. Jänner fand das 30. Josef-Hindels-Symposium anlässlich des 110. Geburtstags von Josef Hindels statt. Der Widerstandskämpfer, Gewerkschafter und Bildungsfunktionär wurde als zentrale mahnende Stimme gegen Faschismus, Antisemitismus und rechte Ideologien gewürdigt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand nicht nur die Erinnerung an Josef Hindels und sein politisches Wirken, sondern auch die Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen: Vor dem Hintergrund des europaweiten Erstarkens rechtspopulistischer und rechtsextremer Bewegungen wurde intensiv darüber diskutiert, warum auch viele Arbeitnehmer:innen zunehmend rechts wählen.
Wissenschaftliche Keynotes, persönliche Stimmen der Erinnerung sowie ein politisches Podiumsgespräch boten unterschiedliche Perspektiven und luden zur kritischen Reflexion ein. Beiträge von Eva Zeglovits, Jörg Flecker, Wolfgang Greif, Sabine Schatz, Robert Misik, Karin Moser und Petra Bayr machten deutlich, wie aktuell und notwendig die Fragen sind, die Josef Hindels bereits vor Jahrzehnten gestellt hat.
Das Symposium zeigte eindrucksvoll: Erinnerung ist kein Rückblick, sondern Auftrag – für demokratische Bildung, politische Verantwortung und eine solidarische Gesellschaft.
Hier gibt es die Video-Aufzeichnung des Josef-Hindels-Symposium zum Nachsehen
Fotos: Hans Hofer







