1. Dezember 2022: Festveranstaltung „Zeitenwende in Europa?“ mit Pamela Rendi-Wagner, Franz Vranitzky und Romano Prodi

Anlässlich des 85. Geburtstags des ehemaligen Bundeskanzlers Franz Vranitzky hat SPÖ-Vorsitzende, Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner zur großen Festveranstaltung unter dem Titel „Zeitenwende in Europa?“ in die Nationalbibliothek geladen. Unter den 100 Gästen waren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft sowie hochrangige Vertreter*innen der Sozialdemokratie.

Rendi-Wagner: „Alles unternehmen, um Leben leistbar zu machen“

In ihrer Festrede betonte die SPÖ-Chefin, dass es Franz Vranitzky gewesen ist, der als Kanzler Österreich in die EU geführt und „für dieses europäische Einigungsprojekt viel Überzeugungsarbeit geleistet hat“. Diese Überzeugungsarbeit muss auch jetzt geleistet werden, um gemeinsam große Herausforderungen zu bewältigen. „Dafür braucht es in Europa Einigkeit und Stärke“, sagte Rendi-Wagner. Im Kampf gegen die Teuerungskrise müsse Europa alles unternehmen, um das Leben der Menschen leistbar zu machen.

Vranitzky: „Werden Zeitenwende im sozialdemokratischen Sinn meistern“

Vranitzky betonte in seiner Rede, dass „Europapolitik im eigenen Land beginnt“. Der ehemalige SPÖ-Vorsitzende ist überzeugt, dass „wir die Zeitenwende im sozialdemokratischen Sinn meistern werden“. Wichtige Signale in diese Richtung habe die europäische Sozialdemokratie bei ihrem Kongress in Berlin am vergangenen Wochenende ausgesendet, bei dem Rendi-Wagner für einen Gaspreisdeckel geworben hat. Eindringlich warnte Vranitzky davor, dass die Einkommens- und Vermögensverhältnisse auseinandergehen wie es schon lange nicht mehr der Fall war.

Prodi: „Der Wohlfahrtsstaat ist unser Herzstück“

„Der Wohlfahrtsstaat ist unser Herzstück. Das ist unsere politische Pflicht!“, betonte der ehemalige Präsident der EU-Kommission Romano Prodi in seiner Festrede. Die Bewältigung der Krisen in den letzten Jahren hat gezeigt, dass es in Europa zu einer „neuen Art der Solidarität“ gekommen ist. Eine wichtige Rolle habe dabei Österreich eingenommen, sagte der ehemalige italienische Ministerpräsident: „Wien hat sich als neues Zentrum Europas etabliert.“ Prodi würdigte Vranitzky als „großen Europäer“. Rendi-Wagner betonte, dass Vranitzky ein „großer Staatsmann ist, dem Österreich und die Sozialdemokratie viel zu verdanken haben“.Jetzt weiterlesen

Mit freundschaftlichen Grüßen!
Dein SPÖ-Team

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