9. November 2014: 25 Jahre Mauerfall mit der SPÖ Wiener Bildung und der SPÖ Bildung Kärnten

Historische Schauplätze im Wandel der Zeit und die Bildungszentren der SPÖ mittendrin 70 Glückliche aus den Bildungszentren der SPÖ Wien, Kärnten und Linz fuhren am 7. November Richtung Deutschland. Ziel war es die geschichtliche und aktuelle politische Situation in Deutschland und der Tschechischen Republik zu erleben und dem wichtigen Ereignis des Mauerfalls zu gedenken. Es mangelte vom Beginn der Fahrt an weder an Begeisterung, Wissbegierde, bereichernden sozialdemokratischen Programmpunkten noch am „Wiener Schmäh“. Bernd Herger und Wolfgang Markytan bereiteten vier tolle Tage mit zwei Gedenkfeiern, zwei Parteitagen und Führungen vor. Orte des Geschehens waren Theresienstadt, Leipzig, Berlin und Prag. Die Wahl des ersten Programmpunktes sollte an die Hintergründe und Vorereignisse des Baus der Mauer erinnern. Alles begann mit Rudi Gelbard´s Dokumentationsfilm, Zeitzeuge des zweiten Weltkriegs und Wiener Freiheitskämpfer, danach folgte eine Besichtigung durch das KZ Theresienstadt und seine bewegende Geschichte dort. Leipzig, die Stadt der friedlichen „Montagsdemonstrationen“ 1989, bildete den ersten Höhepunkt in Bezug auf die Geschichte des Mauerfalls. In der Leipziger Reformierte Kirche, dem Gründungsort der SPD, feierte man das 25-jährige Jubiläum. Hunderte Genossinnen und Genossen versammelten sich in der Kirche. Ein Originalplakat „Bleibt im Land und wehret euch täglich, SPD“ prangte auf der Orgel. Andreas Schurig und Gesine Schwan, die beiden Festredner, erinnerten mit bewegenden Worten an die schwierigen Zeiten und die großen Errungenschaften der mutigen Menschen und ihrer Partei. Neben der Ehrung der Vergangenheit und der Kämpfer „Das da Menschen waren, die so viel Charakter, Mut und Achtung dem Menschen gegenüber hatten und dem Gebot der Moral…“ wie Gesine Schwan in ihrer Rede sagte, wurde auch der Gegenwart und einer Zukunft der Zusammenarbeit gedacht. Eine Einstellung die auch unsere Leute mit ganzem Herzen teilten. Marcus Schober vertrat Wien mit Humor und Geschenken und sorgte für Applaus. Am Samstag erreichte die Gruppe Berlin und erlebte die Politik in der Hauptstadt hautnah. Der Fall der Mauer und das Zusammenwachsen der Stadthälften waren für Berlin von essentieller Bedeutung. Wie Michael Müller (künftiger Bürgermeister) in seiner Rede ansprach gehört es auch heute noch zum Selbstverständnis und den Herausforderungen der Stadt seine Vergangenheit und seine beiden Hälften in eine erfolgreiche Zukunft einzubinden. Den Abschluss der Reise bildeten ein Besuch der Stadt Prag und bei Freunden der tschechischen Sozialdemokraten, den stellvertretenden Außenminister Lukáš Kaucký und die Vorsitzende der Jugendorganisation Lenka Peterová. Das herrliche Stadtzentrum und die leckere böhmische Küche rundeten die schönen Erfahrungen der letzten vier Tage ab. „Geschichte kann noch aufregen. „Die Exkursionen der Wiener Bildung“ zum Mauerfall-Jubiläum sind ein großer HIT!“ wie Günter Kronsteiner aus Wien, Favoriten, wahnsinnig treffend resümierte.

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