11. Oktober 2014: Bundesbildungskonferenz: Bildung – Chancen – Gerechtigkeit

Am 11. Oktober 2014 fand unter dem Motto „Bildung – Chancen – Gerechtigkeit“ die Bildungskonferenz der SPÖ in der Wiener Urania statt.

In seinem Bericht gab der Vorsitzende Stadtrat Dr. Michael Ludwig einen umfassenden Überblick über die Arbeit der Bildungsorganisation in den vergangenen beiden Jahren und über die aktuellen Herausforderungen und Aufgaben. Dabei präsentierte er als Leitlinien für die Bildungsarbeit:

– Die Grundlagenarbeit und die Mobilisierung für ein zukunftsfähiges Bildunssystem, das für Gerechtigkeit und Chancen – von der frühkindlichen Pädagogik über das Schulsystem, die berufliche Aus- und Weiterbildung, die duale Berufsausbildung, den universitären Bereich und die Erwachsenenbildung – steht. – Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Sozialdemokratie als Grundlage für die Entwicklung von Zukunftsperspektiven. – Das Engagement für den Prozess der Entwicklung des neuen Parteiprogramms, für einen Prozess, der breite und offene Debatten in allen Bundesländern ermöglicht und der auf einem festen Wertefundament steht. – Die Nachwuchsförderung und politische Personalentwicklung – im Sinne der Etablierung und Stärkung zukunftsorientierter Weiterbildungsinitiativen und des Schaffens von Brücken zwischen zwischen Aus- und Weitebildungen und der Übernahme von politischen Funktionen.

Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek referierte über die Herausforderungen im Bildungssystem. Sie betonte: “Wir haben zu wenig Chancengerechtigkeit.“ Bildung wird in Österreich nach wie vor vererbt, was die OECD-Bildungsstudie “Bildung auf einen Blick” aufzeigt. Dabei verwies die Ministerin auf die gemeinsame Schule sowie die verschränkte ganztägige Schule, die für die SPÖ nach wie vor wichtige Forderungen sind. „Aber auch das auf der Regierungsklausur erarbeitete 6-Punkte-Programm soll Verbesserungen bringen. Mit einer neuen Schuleingangsphase, die Kindergarten und Volksschule verbindet, Qualitätskriterien für die Nachmittagsbetreuung und täglichen Bewegungseinheiten an Ganztagsschulen, die die Schulen auch für Sportvereine öffnen soll, der Erweiterung der Schulautonomie und der Fortsetzung der Initiative Erwachsenenbildung setzt die Regierung neue Ziele für die Bildungsagenda.“

An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen die stv. Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Marion C. Winter und der PVÖ-Präsident und Programmverantwortliche Karl Blecha teil. Sie wurde vom Wiener Bildungsvorsitzenden Gemeinderat Ernst Woller moderiert.

Als Vorsitzender der Bundesbildungsorganisationen wurde Michael Ludwig mit eindrucksvollen 95 % der Stimmen bestätigt. Zu seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurden Bernd Dobesberger (OÖ), Andrea Kuntzl (Wissenschaftssprecherin, SPÖ-Frauen), Doris Prohaska (Burgenland), Beate Raabe-Schasching (Niederösterreich), Hannes Schwarz (Steiermark) und Ernst Woller (Wien) gewählt.

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