31. Mai 2026: „Für Frieden kämpfen! Es ist an der Zeit!“

Beim Verbandstag der Sozialistischen Jugend Österreich in Wien durfte ich die Grüße der SPÖ-Bundesbildungsorganisation sowie unseres Bundesbildungsvorsitzenden Prof. Dr. Gerhard Schmid überbringen. Der Verbandstag stand heuer ganz im Zeichen von Frieden, internationaler Solidarität und der Frage, wie wir als sozialdemokratische Bewegung auf die großen Herausforderungen unserer Zeit reagieren.

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Begrüßt wurden die Delegierten unter anderem von der Brigittenauer Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm. Besonders erfreulich war die Anwesenheit zahlreicher befreundeter Jugendorganisationen aus Österreich, Tschechien, Bayern, Deutschland, Liechtenstein und Südtirol, die den internationalen Charakter des Verbandstages unterstrichen.

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In meinen Grußworten durfte ich betonen, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen der SPÖ-Bundesbildungsorganisation und der Sozialistischen Jugend ist. Gerade in Zeiten, in denen vieles in Bewegung geraten ist, braucht es den Austausch zwischen den Generationen, unterschiedliche Zugänge und gleichzeitig ein gemeinsames Ziel.


„Liebe Genossinnen und Genossen,

einen wunderschönen guten Morgen auch von meiner Seite. Ich darf mich sehr herzlich für die Einladung bedanken – einerseits als Vertreter der SPÖ-Bundesbildungsorganisation und andererseits darf ich euch die besten Grüße unseres SPÖ-Bundesbildungsvorsitzenden Prof. Dr. Gerhard Schmid übermitteln, der heute leider nicht hier sein kann, aber ein gestandener SJler ist und über viele Jahre hindurch in der SJ tätig war.

Ich persönlich war immer schon alt. Ich habe gleich mit der Sektion begonnen und mich über die Parteistruktur innerhalb unserer Organisation politisch wiedergefunden. Und ich glaube, genau das macht die Diversität unserer Bewegung aus: dass wir unterschiedliche Zugänge haben, unterschiedliche Erfahrungen mitbringen, aber dennoch ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Zusätzlich möchte ich mich sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit zwischen der SPÖ-Bundesbildungsorganisation und der Sozialistischen Jugend bedanken. Es ist von uns statutarisch festgelegt, dass die Bundesvorsitzenden der SJ beziehungsweise deren Vertreterinnen und Vertreter auch bei uns im Bundesbildungspräsidium präsent sind. Dadurch haben wir die Möglichkeit, uns regelmäßig auszutauschen – und das halte ich für enorm wichtig.

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Ich freue mich besonders, heute hier sein zu dürfen. Ich bin mittlerweile 55 Jahre und heute auf meinen ersten Verbandstag der Sozialistischen Jugend gekommen.

Uns war es aber nicht nur wichtig, heute hier zu sein. Uns ist vor allem auch euer Motto wichtig. Denn dieses Motto eint uns. Auch wir als Bundesbildungsorganisation haben uns den Themen aktive Friedenspolitik und aktive Neutralitätspolitik verschrieben. Und genau das lesen wir in eurem Motto wieder. Genau das können wir von euren Beratungen in den nächsten Tagen mitnehmen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr möglichst viele Innovationen entwickelt, möglichst viele Ideen hervorbringt und auch innerhalb der Partei den notwendigen Druck aufbaut, damit wir wieder stärker zu jener Politik zurückfinden, die all das widerspiegelt, was heute schon angesprochen wurde.

Ich hätte mir ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich als 55-jähriger Sozialdemokrat einmal dastehen und erklären muss, warum ich mich für Friedenspolitik und Neutralitätspolitik einsetze. Nicht hier bei euch – aber insgesamt in unserer Bewegung. Das sind Themen, die heute teilweise sehr unterschiedlich gesehen werden. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen diese Debatten führen.

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Abschließend möchte ich mich bei euch allen bedanken. Ich bin überzeugt, wir werden einen wunderbaren Verbandstag erleben. Ich kann leider nicht die ganze Zeit dabei sein, aber ich glaube, die Anzahl alter weißer Männer, die eure Beratungen unterstützen, ist ohnehin eher enden wollend.

In diesem Sinne wünsche ich euch erfolgreiche Beratungen, spannende Diskussionen und viele gute Beschlüsse.

Freundschaft!“

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