Wer plant für wen den öffentlichen Raum? Wer erledigt die Care Arbeit – und was hat das miteinander zu tun? Fact zum Frauentag: Es gibt deutlich mehr Straßen, die nach
Pflanzen benannt sind als nach Frauen. Was Wien dagegen tut und warum ganz Europa
diesbezüglich nach Wien schaut, präsentiert Dr.in Julia Girardi-Hoog von der Stadtbaudirektion Wien, Verantwortliche für Gender Planning.
„Der öffentliche Raum ist kein neutraler Ort – er spiegelt, wem Sichtbarkeit, Sicherheit und Teilhabe zugestanden werden. Geschlechtergerechtes Planen heißt, diese Ungleichheiten bewusst zu verändern – damit Städte für alle da sind.“ Julia Girardi-Hoog, Stadtbaudirektion Wien
Ideologie im Gespräch – Werte. Weltbilder. Wirklichkeit.
Eine ideologische Grundlagen- und Vertiefungsausbildung für politisch Interessierte. Du willst wissen, warum die Welt ist, wie sie ist – und wie man sie verändern kann? Diese Ausbildung bietet dir das Rüstzeug, um gesellschaftliche Entwicklungen zu durchdringen, politische Ideologien zu verstehen und eigene Positionen zu entwickeln.
Der Begriff Ideologie steht für sogenannte Weltanschauungen, die vorgeben, für alle gesellschaftlichen Probleme die richtige Lösung zu haben. Menschen, die solche weltanschaulichen Ideen oftmals starr und einseitig vertreten, nennt man „Ideolog:innen“. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Lehre von den Ideen“. Bis ins 19. Jahrhundert war „Ideologie“ eine Bezeichnung für die Wissenschaft, die sich mit der Entstehung und Entwicklung von geistesgeschichtlichen und philosophischen Ideen befasst.
Die Zielgruppe dieser ideologisch ausgerichteten Ausbildung reicht von politisch Interessierten ohne Vorkenntnisse bis hin zu engagierten Funktionär:innen und Multiplikator:innen, die ihre inhaltliche Fundierung vertiefen wollen. Um diese Vielfalt zu erreichen, ist das Ausbildungsangebot modular, niederschwellig zugänglich und zugleich vertiefbar, mit einem klaren Bezug zu Alltag, politischer Praxis und gesellschaftlichen Fragen.
Für die Teilnahme brauchst du weder Studienabschluss noch Vorwissen oder ein Amt. Entscheidend ist dein Interesse an Gesellschaft und Politik – und die Bereitschaft, Fragen zu stellen, andere Perspektiven zuzulassen und dich einzumischen. Ob du aus dem Gemeindebau kommst oder dem Gemeinderat – bei uns zählt dein Anliegen, nicht dein Abschluss.