20. Mai 2026: Newsletter Jüdisches Museum Wien: Neuigkeiten für Pädagoginnen und Pädagogen


Salam, Grüß Gott und Schalom!

© Eran Shakine


Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

mit diesem Newsletter möchten wir Sie auf eine ganz besondere Ausstellung hinweisen, die ab dem 20. Mai 2026 und bis zum 8. November 2026 im Jüdischen Museum in der Dorotheergasse 11 zu sehen ist.


Der israelische Künstler Eran Shakine setzt sich mit Witz und Schwung in meist großformatigen Arbeiten mit der Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der drei monotheistischen Weltreligionen auseinander. 


Ein Muslim, ein Christ und ein Jude – drei Herren, meist mit Zylinder und schwarzem Anzug bekleidet, suchen nach gemeinsamen Ursprüngen, nach der Liebe Gottes, sie sprechen mit Moses und erleben verschiedene alltägliche und skurrile Situationen. So unbeschwert die Zeichnungen wirken, so ernsthaft ist ihre Aussage: trotz der unterschiedlichen Auslegung der Schriften teilen Islam, Christentum und Judentum eine gemeinsame Geschichte. Diese Arbeiten von Eran Shakine waren schon in Amsterdam, Berlin und München zu sehen und sind jetzt in Wien mit poetischen Texten von jüdischen, christlichen und muslimischen Autor:innen verbunden.


Im Rahmen unserer Kooperation mit erinnern:at laden wir Sie am Mittwoch, den 27. Mai 2026 um 16.00 zu einer Lehrer:innen-Führung ein. Beim gemeinsamen Rundgang werden Sie sowohl die Ausstellung als auch die Vermittlungsprogramme kennenlernen.


Der Workshop „A Muslim, a Christian, A Jew und du“ bietet den raschen und kompakten Überblick und hält einen kreativen Auftrag bereit, den man auch erledigen kann, wenn man gar nicht so gut zeichnen kann. Papier und Stifte sind vorbereitet, man darf auch direkt an die Wand malen und die „Wall of Tolerance“ mitgestalten.


Wer mehr Zeit hat, kann bei „Salam, Grüß Gott und Schalom!“ erleben, welche jüdischen Damen und Herren aus der Dauerausstellung „Unsere Stadt!“ die drei Herren aus der Ausstellung im ersten Stock gerne treffen würden. Der Motor dieses Vermittlungsprogramms ist die Fantasie. Aktuelle Fragen und Überlegungen der Gegenwart werden leichter Hand mit der Vergangenheit verbunden – historische Eckdaten sind immer inklusive, unangenehme Nebenwirkungen ausgeschlossen.


Wir freuen uns auf Ihre Anfragen in Hinblick auf diese Ausstellung! Wenden Sie sich bitte bei allen anderen Anliegen auch gerne an uns.


Aus dem Jüdischen Museum grüßen Sie herzlich


Hannah Landsmann und Livia Erdösi
tours@jmw.at


Vermittlung, Jüdisches Museum Wien
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Infos zur Ausstellung
Lehrer:innen Führung im Rahmen von „Geschichte in Geschichten“
Informationen zu allen Workshopangeboten
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Jüdisches Museum der Stadt Wien GmbH
Dorotheergasse 11
1010 Wien, Österreich
info@jmw.at
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­Das Jüdische Museum Wien ist ein Museum der Wien Holding.­­


Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren:


Titelbild/Quelle: Logo des Jüdischen Museums Wien

https://www.jmw.at

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