5. April 2026: BSA Newsletter: Wir wünschen frohe Ostern!

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen,

in diesem Newsletter nehmen wir Abschied von unserem Mitglied Brigitte Pellar, die eine glühende Verteidigerin von Demokratie und Wissenschaft war. Unser aufrichtiges Beileid gilt ihrer Familie und ihren Angehörigen.

Nur noch ein Monat, dann ist endlich wieder 1. Mai! Wir laden Euch herzlich ein, mit uns zusammen auf den Rathausplatz einzuziehen, um die starke Stimme des BSA innerhalb der Sozialdemokratie sichtbar zu machen.

Nach den Osterfeiertagen warten folgende Veranstaltungen auf Euch: Wir starten mit der Online-Diskussion „Die Zukunft des Iran und der drohende Flächenbrand: Wie ist Deeskalation im Nahen Osten möglich?“.

Es folgt die Einladung der Exkursion in Vorwärts-Haus des BSA Bezirksklubs Leopoldstadt.

Zudem findet das 2. Christian Broda Symposium zum Thema „Digitale Medientransformation und ihre Auswirkungen auf die Demokratie“ statt.

Zu guter Letzt ist ein Autorengespräch zur Zeitgeschichte der Bildung in Österreich geplant.

Wir wünschen nun aber schöne Feiertage, frohe Ostern und, wie immer, viel Spaß beim Lesen!
­Nachruf

Nachruf auf Brigitte Pellar

Der BSA trauert um sein Mitglied Dr.inBrigitte Pellar, die am 25. März 2026 im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Unser aufrichtiges Beileid gilt ihrer Familie und ihren Angehörigen.

Brigitte Pellar war über viele Jahrzehnte hinweg in vielfältigen Funktionen innerhalb der sozialdemokratischen Arbeiter:innenbewegung tätig und hat diese mit ihrem Engagement maßgeblich mitgeprägt. Als Historikerin, langjährige Leiterin des Instituts für Gewerkschafts- und AK-Geschichte und als glühende Verteidigerin der sozialen Demokratie hat sie ein Erbe hinterlassen, das weit über die Sozialdemokratie hinausreicht. ­



Maiaufmarsch 2026

Lasst uns zusammen am 1. Mai am Rathausplatz einziehen!

Wir laden Euch herzlich ein, zusammen mit uns als BSA am 1. Mai im Zuge des traditionellen Maiaufmarschs der SPÖ Wien am Ring entlang Richtung Rathausplatz zu ziehen. Wir freuen uns auf Euch!

Wann: 1. Mai 2026
Treffpunkt: Börseplatz, 1010 Wien um 8:20 Uhr
Abmarsch: 8:40 Uhr

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Online-Diskussion

Die Zukunft des Iran und der drohende Flächenbrand: Wie ist Deeskalation im Nahen Osten möglich?

Der BSA Bezirksklub Döbling lädt zu einem interessanten Gesprächsabend ein, um über die aktuelle Lage im Iran und die gegenwärtige militärische Auseinandersetzung mit unabsehbaren Folgen für den Nahen Osten und die Welt zu diskutieren.

Zu Gast sind:

Dr. Homayoun Alizadeh (Politikwissenschaftler, ehemaliger Beamter im Bundesministerium für Inneres und bei der UNO und früherer Vorsitzender des Österreichischen Komitees zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran)

Univ.-Prof. Dr. Siroos Mirzaei (Facharzt für Nuklearmedizin, Vorstand des Instituts für Nuklearmedizin an der Klinik Ottakring und der Klinik Hietzing, Mitgründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins Hemayat)

Hannah Voß (Program Manager Iran, Mitarbeiterin im Competence Center MENA Peace & Security und im Büro des Friedrich-Ebert-Stiftung im Libanon und ehemalige Redakteurin der taz am Wochenende)

Mehr Infos zur Veranstaltung sind auf unserer Website zu finden.

Wann: 8. April 2026, 18:30 Uhr
Die Veranstaltung findet online unter folgendem Link statt: https://us02web.zoom.us/j/87979825034?pwd=E7kDhTBu0Eti42aDhAPcRDU7ovozYL.1
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Exkursion

Exkursion ins Vorwärts-Haus

Der BSA Bezirksklub Leopoldstadt und die Leopoldstädter SPÖ Bildung laden zur gemeinsamen Exkursion in das Vorwärts-Haus ein. Hier war der Vorwärts-Verlag, bis 1988 Parteiverlag der österreichischen Sozialdemokratie, in dem vor allem die Arbeiter- Zeitung herausgebracht wurde, untergebracht. Das bestehende, denkmalgeschützte, 1910 bezogene Verlagsgebäude im 5. Wiener Gemeindebezirk, Rechte Wienzeile 97, war außerdem bis zum Parteiverbot 1934 Zentrale der SDAPÖ sowie bis zu dessen Verbot 1933 Sitz des Republikanischen Schutzbundes.

Heute sind hier der Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung mit dem Archiv der österreichischen Arbeiterbewegung, die Stiftung Bruno-Kreisky-Archiv und das Johanna-Dohnal-Archiv untergebracht.

Wann: 13. April 2026, 17:30 Uhr
Wo: Vorwärts-Haus, Rechte Wienzeile 97, 1050 Wien
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Symposium

2. Christian Broda Symposium: Digitale Medientransformation und ihre Auswirkungen auf die Demokratie

Die Fachgruppe „Fachgruppe “Rechts- und Verwaltungswissenschaften, Public Management” des BSA Niederösterreich lädt herzlich zum zweiten Christian Broda Symposium ein.

Themenschwerpunkte
Teilhabe am digitalen Raum (junge Menschen werden gesperrt, ältere Menschen tun sich tendenziell schwerer)
Resilienz der Meinungsfreiheit im Spannungsfeld der Meinungsmache
Zukunftsfeste Gesetzgebung vs. künstliche Intelligenz

Programm
Eröffnung und Keynote
Bundesministerin für Justiz Dr.in Anna Sporrer

„Wo wir herkommen“ – Kamingespräch zum Medienumfeld zu Brodas Zeiten und dem Mediengesetz, aber auch Entwicklungen im Medienrecht
Abg. z. NR a.D. Dr. Sepp Rieder

„Wo wir hingehen“ –  Gesellschaftspolitische und rechtliche Herausforderungen von KI
Mag.aCarina Zehetmaier (KI-Beirat, angefragt)

Paneldiskussion – Wie gestalten wir digitale Teilhabe?
MMag. Answer Lang, MAS (stv. Kabinettschef des Vizekanzlers Andreas Babler und Referent für Medienpolitik)
Mag.aGabriele Zgubic-Engleder (Abteilungsleiterin AK Wien Konsument:innenberatung)
MMag. Florian Horn (Rechtsanwalt, Sprecher der SPÖ Themeninitiative Demokratie und Rechtsstaat)
Mag. Sebastian Öhner (Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien, angefragt)

Moderation: Ingrid Brodnig (angefragt)

Wann: 13. April 2026, 18:00 Uhr
Wo: Blauer Salon, Palais Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien
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Autorengespräch

Autorengespräch: „Große Herausforderungen, kleine Erfolge, viele Barrieren. Zur Zeitgeschichte des Bildungswesens in Österreich“ (2025)

Insbesondere das Bildungswesen (Schulen, Universitäten, Erwachsenenbildung) ist in Österreich auf die Darstellung historischer Dimensionen angewiesen. Dieses Buch zeichnet sowohl für Jugend- als auch Erwachsenenbildung die Entwicklungslinien seit 1945 nach. Meilensteine dieser Entwicklung sind die Phasen des Wiederaufbaus, das Ringen um ein einheitliches Schulgesetz, die Reformpolitik in Zeiten der Bildungsexpansion in den 70er Jahren, die internationalen Assessments (z.B. PISA), die die Schulpolitik um die Jahrtausendwende erfassten und eine Qualitätsdebatte auslösten, die Zeit empirisch gestützter sozial-liberaler Reformen, die „Europäisierung“ der Bildungsdebatte und die damit einhergehenden Reformen, das breit angelegte Schulverwaltungsprogramm ab 2017 und eine Epoche der Restauration ab 2019.

Die Geschichte der Schul- und Bildungsentwicklung in Österreich ist nicht wirklich eine Erfolgsgeschichte. Möglicherweise hat dies auch dazu beigetragen, dass sie in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten ist. Trotzdem ist sie spannend und lehrreich, und es erscheint sinnvoll, sich auf sie einzulassen.

Über den Autor:
Dipl.-Ing. Mag. Dr. Christian Dorninger (*1954), war 1985 bis 2019 Beamter in unterschiedlichen Funktionen im Bundesministerium für Bildung, mitunter von 2013 bis 2018 Sektionsleiter für Berufs- und Erwachsenenbildung. Ab 2019 war er als HTL-Lehrer für Mathematik und Physik und als Lektor für Fernstudien (Mathematik, Informatik) an der Universität Linz tätig.

Wann: 15. April 2026, 18:00 Uhr
Wo: BSA Generalsekretariat, Franz-Josefs-Kai 3/10, 1010 Wien
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BSA – Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen
Franz-Josefs-Kai 3/10, 1010 Wien

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