27. Februar 2026: MKÖ-Newsletter Februar 2026

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Internationaler Weltfrauentag – Frauen im Widerstand
 
Seit 1911 steht der Internationale Frauentag für Mut, Solidarität und den Kampf um Gleichberechtigung. Doch neben dem Einsatz für Rechte im Alltag erinnern wir heuer an jene Frauen, die in der dunkelsten Zeit unserer Geschichte Widerstand leisteten. Ihr Handeln zeigt: Zivilcourage hat viele Gesichter – auch weibliche.

Frauen wie Käthe Sasso, Margarete Schütte-Lihotzky, Ella Lingens-Reiner u.vm. riskierten ihr Leben, um Menschlichkeit zu bewahren. Sie organisierten Flucht, verbreiteten Flugblätter, versteckten Verfolgte und widersetzten sich dem Unrecht mit Entschlossenheit und Mitgefühl. Ihr Mut war von unschätzbarem Wert.

Erinnerung bedeutet, ihre Geschichten weiterzutragen und sichtbar zu machen, dass Widerstand keine Frage des Geschlechts ist – sondern des Gewissens.
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Workshop: „Wir sind alle“
 
Wie entsteht Ausgrenzung – und wie können junge Menschen ihr entgegentreten? In unserem Workshop „Wir sind alle“ setzen sich Jugendliche mit Identität, Vorurteilen, Rassismus und Menschenrechten auseinander. Sie stärken ihre Haltung, lernen Mechanismen von Ausgrenzung kennen und erfahren, wie solidarisches Miteinander im Alltag gelebt werden kann.

Interessiert für eine Schulklasse, Jugendgruppe oder Lehrlinge? Jetzt melden!
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Neuer Gedenkort Gunskirchen
 
Am historischen Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Gunskirchen entsteht ein neuer Gedenkort, der an die Opfer erinnert und Raum für Bildungsarbeit schafft.
Jede Spende – ob groß oder klein – hilft, diesen Ort für kommende Generationen zugänglich zu machen. Unterstütze das Projekt und werde Teil lebendiger Erinnerungskultur.
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Buchtipp zum Weltfrauentag
 
Frauen waren Teil der Geschichte von Mauthausen. Mit dem Buch „Die vergessenen Frauen von Mauthausen. Die weiblichen Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen und ihre Geschichte“ von Andreas Baumgartner wird ein Gesamtüberblick zur Geschichte der mindestens 8.500 Frauen, die ins Konzentrationslager Mauthausen deportiert wurden, geboten.

Lange Zeit wurden die weiblichen KZ-Häftlinge kaum beachtet – und sie waren bereits nahezu vergessen. Dieses Buch dokumentiert ihre Geschichte und soll jenen als Sprachrohr dienen, die jahrzehntelang keines hatten.

Neben den weiblichen KZ-Häftlingen von Mauthausen werden in diesem Buch auch andere Konzentrationslager mit weiblichen Häftlingen sowie die Rolle der Frau im Nationalsozialismus behandelt.

Die Publikation erschien in der Edition Mauthausen.
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Internationaler Tag gegen Rassismus
 
Antirassismus geht uns alle an. Zum Internationalen Tag gegen Rassismus machen wir auf unsere Jugendangebote aufmerksam: Workshops und Bildungsformate, die sensibilisieren, stärken und zum Handeln ermutigen. Jugendliche lernen darin, Vorurteile zu erkennen, Solidarität zu üben und aktiv gegen Ausgrenzung vorzugehen.

Prävention beginnt mit Wissen, Austausch und klarer Haltung. Informiere dich über unsere Angebote und buche einen Termin für deine Gruppe.
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Termine:
 

 Winterwanderung in Erinnerung an die im Februar 1945 unter der Arichwand / Arihova peč gefallenen Partisaninnen und Partisanen 48.
Zimski pohod Arihova peč v spomin borcem pod Arihovo pečjo, padlim februarja 1945
Sonntag, 01. März 2026
Beginn: 09:00
Ort: St. Jakob im Rosental/ Šentjakob v Rožu, Tschemernitzen/Čemernica (Polanc), Kärnten

Die Winterwanderung erinnert an jene acht Partisan:innen, die im Februar 1945 in einer Höhle unter der Arichwand Zuflucht suchten und infolge eines Verrats von SS-Einheiten getötet wurden. Ihre Namen sind am Denkmal auf dem St. Jakober Friedhof verzeichnet und erinnern an ihren Mut im antifaschistischen Widerstand.

Treffpunkt: 46.53851244715701, 14.008970258404455

Ta zimski pohod spominja na osem partizank in partizanov, ki so februarja 1945 poiskali zatočišče v jami pod Arihovo pečjo ter bili po izdaji umorjeni s strani enot SS. Njihova imena so zapisana na spomeniku na šentjakobskem pokopališču in opominjajo na njihov pogum v protifašističnem odporu.

Od leta 1979 Slovensko planinsko društvo Celovec, Slovenska športna zveza in Slovensko prosvetno društvo »Rož« vsako prvo nedeljo v marcu vabijo na spominski pohod – kot znamenje spomina ter zavzemanja za svobodo in človeško dostojanstvo.
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Lesung: Gedenken neu denken
Mittwoch, 04. März 2026
Beginn: 19:00
Ort: Buchhandlung Der Weinphilosoph, Bahnhofstraße 10, Oberösterreich
Susanne SIEGERT plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit Schwerpunkten auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration und auf weniger bekannte Orte und Opfergruppen der NS-Verbrechen. Durch ihr innovatives antifaschistisches Engagement im digitalen Bereich erlangte sie (@keine.erinnerungskultur –  Instagram, TikTok) renommierte Preise.

SIEGERT liest aus ihrem Buch Gedenken neu denken. Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss.
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Kranzniederlegung am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Wien Saurerwerke
Mittwoch, 11. März 2026
Beginn: 10:00
Ort: KZ-Gedenkstein, Haidequerstraße 1, Wien

Insgesamt mussten während der NS-Zeit 1.480 im KZ-Außenlager Wien-Sauererwerke in Simmering internierte KZ-Häftlinge schwere Zwangsarbeit im Panzerbau leisten. Produziert wurde auch im nahe gelegenen Schloss Neugebäude. Am ehemaligen Standort des KZ-Außenlagers Saurerwerke im 11. Bezirk findet eine Gedenkfeier unter Mitwirkung von Jugendlichen der Wiener Berufsschulen statt, wobei der Opfer und Ermordeten gedacht, aber auch an die Solidarität der Zivilbevölkerung erinnert wird.
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Maria HOFSTÄTTER liest Marie JAHODA – „Ich sprach mit Leidenschaft …“
Donnerstag, 12. März 2026
Beginn: 18:30
Ort: Bildungshaus Schloss Puchberg, Puchberg 1, Oberösterreich

Marie JAHODA erzählt im von Maria HOFSTÄTTER gelesenen Text über ihre jüdische Herkunft, über die Beziehung zu ihrer Tochter, über ihr Leben als Widerstandskämpferin gegen das Dollfuß-Schuschnigg-Regime, ihre Verhaftung und Vertreibung nach England 1937 und über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und in England.

Musik: Inga LYNCH, Liedermacherin, begleitet mit Gitarre und Gesang
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„weiter leben – eine Jugend“ – Uraufführung / Theater ISKRA / nach dem Buch von Ruth Klüger
Freitag, 13. März 2026
Beginn: 10:30 & 19:30
Ort: Das Hufnagl, Gerasdorfer Str. 61, 1210 Wien

Ruth wird in den 1930er-Jahren in Wien geboren. Als jüdisches Kind darf sie bald nicht mehr auf Parkbänken sitzen, nicht ins Kino gehen, nicht mit der Straßenbahn fahren. Sie muss ständig die Schule wechseln, da die Klassen für jüdische Kinder immer neu zusammengesetzt werden. Schließlich wird sie mit ihrer Mutter deportiert: nach Theresienstadt, später nach Auschwitz-Birkenau und Christianstadt. Nur durch Zufall überlebt Ruth.

Auf der Bühne wird Ruths Geschichte in dichten, klaren Erinnerungen erzählt. Zwei Schauspielerinnen verkörpern Ruth im Wechsel zwischen Kindheit und Gegenwart. So entsteht ein Spannungsbogen zwischen Handlung und Reflexion, zwischen Erfahrung und Nachdenken. Ein bewegendes Stück ohne Pathos – mit poetischer Tiefe, großer Konzentration und leiser Kraft.

Das der Produktion zugrundeliegende autobiografische Buch »weiter leben – eine Jugend« stellt ein persönliches Zeugnis der in Wien geborenen Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger über ihre Stationen des Überlebens in Konzentrations- und Arbeitslagern dar. Ruth Klüger starb 2020 in Kalifornien. Ihre Worte, ihre Gedanken und ihre Würde bleiben – und geben weiter, was nicht vergessen werden darf.

Im Anschluss an die Vorstellung bei JUNGES THEATER FAVORITEN am Do, 19. Mär um 19:30 findet ein Publikumsgespräch statt. Moderation: Arijane Sommeregger, MSc.

Die Theaterproduktion „weiter leben – eine Jugend“ wurde gefördert  vom Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus.
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„weiter leben – eine Jugend“ – Uraufführung / Theater ISKRA / nach dem Buch von Ruth Klüger
 
Donnerstag, 19. März 2026
Beginn: 10:30 & 19:30
Ort: Kulturhaus Brotfabrik, Absberggasse 27/3, 1100 Wien

Ruth wird in den 1930er-Jahren in Wien geboren. Als jüdisches Kind darf sie bald nicht mehr auf Parkbänken sitzen, nicht ins Kino gehen, nicht mit der Straßenbahn fahren. Sie muss ständig die Schule wechseln, da die Klassen für jüdische Kinder immer neu zusammengesetzt werden. Schließlich wird sie mit ihrer Mutter deportiert: nach Theresienstadt, später nach Auschwitz-Birkenau und Christianstadt. Nur durch Zufall überlebt Ruth.

Auf der Bühne wird Ruths Geschichte in dichten, klaren Erinnerungen erzählt. Zwei Schauspielerinnen verkörpern Ruth im Wechsel zwischen Kindheit und Gegenwart. So entsteht ein Spannungsbogen zwischen Handlung und Reflexion, zwischen Erfahrung und Nachdenken. Ein bewegendes Stück ohne Pathos – mit poetischer Tiefe, großer Konzentration und leiser Kraft.Das der Produktion zugrundeliegende autobiografische Buch »weiter leben – eine Jugend« stellt ein persönliches Zeugnis der in Wien geborenen Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger über ihre Stationen des Überlebens in Konzentrations- und Arbeitslagern dar. Ruth Klüger starb 2020 in Kalifornien. Ihre Worte, ihre Gedanken und ihre Würde bleiben – und geben weiter, was nicht vergessen werden darf.

Im Anschluss an die Vorstellung bei JUNGES THEATER FAVORITEN am Do, 19. Mär um 19:30 findet ein Publikumsgespräch statt. Moderation: Arijane Sommeregger, MSc.

Die Theaterproduktion „weiter leben – eine Jugend“ wurde gefördert  vom Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus.
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„weiter leben – eine Jugend“ – Uraufführung / Theater ISKRA / nach dem Buch von Ruth Klüger
 
Freitag, 20. März 2026
Beginn: 10:30 & 19:30
Ort: Kulturgarage Seestadt, Am-Ostrom-Park 18, 1220 Wien

Ruth wird in den 1930er-Jahren in Wien geboren. Als jüdisches Kind darf sie bald nicht mehr auf Parkbänken sitzen, nicht ins Kino gehen, nicht mit der Straßenbahn fahren. Sie muss ständig die Schule wechseln, da die Klassen für jüdische Kinder immer neu zusammengesetzt werden. Schließlich wird sie mit ihrer Mutter deportiert: nach Theresienstadt, später nach Auschwitz-Birkenau und Christianstadt. Nur durch Zufall überlebt Ruth.

Auf der Bühne wird Ruths Geschichte in dichten, klaren Erinnerungen erzählt. Zwei Schauspielerinnen verkörpern Ruth im Wechsel zwischen Kindheit und Gegenwart. So entsteht ein Spannungsbogen zwischen Handlung und Reflexion, zwischen Erfahrung und Nachdenken. Ein bewegendes Stück ohne Pathos – mit poetischer Tiefe, großer Konzentration und leiser Kraft.

Das der Produktion zugrundeliegende autobiografische Buch »weiter leben – eine Jugend« stellt ein persönliches Zeugnis der in Wien geborenen Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger über ihre Stationen des Überlebens in Konzentrations- und Arbeitslagern dar. Ruth Klüger starb 2020 in Kalifornien. Ihre Worte, ihre Gedanken und ihre Würde bleiben – und geben weiter, was nicht vergessen werden darf.

Im Anschluss an die Vorstellung bei JUNGES THEATER FAVORITEN am Do, 19. Mär um 19:30 findet ein Publikumsgespräch statt. Moderation: Arijane Sommeregger, MSc.


Die Theaterproduktion „weiter leben – eine Jugend“ wurde gefördert  vom Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus.
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Gedenken für alle Opfer beim „Südostwall“-Bau
Sonntag, 22. März 2026
Beginn: 14:00
Ort: Gedenkstätte Kreuzstadl, Geschriebensteinstraße, Burgenland

Der Bau des „Südostwalls“ forderte auch noch in der Endphase des Krieges unzählige Opfer. Beim Massaker von Rechnitz am 24. März 1945 wurden etwa 200 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter ermordet und verscharrt. Der Opfer wird mit Reden, Gebeten und einer Kranzniederlegung gedacht. 

Redner:innen: Paul GULDA & Vertreter:innen der Israelitischen Kultusgemeinden Szombathely, Zalaegerszeg & Wien
Musik: Bogdan LAKETIC
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Gedenkfahrt nach Engerau
Donnerstag, 26. März 2026
Beginn: 18:00
Ort: Bushaltestelle U-Bahn-Aufgang Heinestraße, Praterstern, Wien

Im Dezember 1944 wurde in Engerau (Bratislava-Petržalka) ein Lager für ungarische Juden errichtet. Rund 2.000 Zwangsarbeiter mussten beim Bau des sogenannten „Südostwalls“ Sklavenarbeit leisten. Viele starben an den Folgen von Hunger, Kälte und Misshandlungen oder wurden von Wiener SA-Männern oder Politischen Leitern ermordet. Mehr als 100 Männer kamen Ende März 1945 im Zuge des Todesmarsches von Engerau nach Bad Deutsch-Altenburg ums Leben. Die Gedenkfahrt führt an die Orte Friedhof Petržalka, Gedenktafel Leberfinger, Gedenkstein Wolfsthal, Gedenkstele Hainburg, Friedhof und Kurpark Bad Deutsch-Altenburg und endet um 18 Uhr.

Rednerin: Claudia KURETSIDIS-HAIDER
Unkostenbeitrag: € 20,- (Schüler:innen, Studierende, Arbeitsuchende gratis)
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