9. Jänner 2026: MKÖ-Newsletter Jänner 2026

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Schwerpunkt 2026: Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus
 
Seit 2006 widmen sich die Gedenk- und Befreiungsfeiern jedes Jahr einem speziellen Thema, das die Geschichte des KZ-Mauthausen bzw. die NS-Vergangenheit Österreichs bearbeitet. Der Gegenwartsbezug des Jahresthemas ist von besonderer Bedeutung, um vor allem für junge Menschen den Bezug zur eigenen Erfahrungswelt herzustellen.

Der thematische Schwerpunkt im Jahr 2026 widmet sich dem Thema „Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus“.

Dieser Fokus beleuchtet unter anderem, dass Täterinnen und Täter gewöhnliche Mitglieder der Gesellschaft waren – und warum das für unsere Gegenwart so relevant bleibt. Geschichte zeigt: Entmenschlichung, Gehorsam, Propaganda und Wegsehen bereiteten den Boden für Gewalt. Indem wir diese Verantwortung sichtbar machen, ziehen wir Lehren gegen entmenschlichende Sprache, Rechtsextremismus und Desinformation in sozialen Medien – und stärken Zivilcourage.
 
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Auch im neuen Jahr
 
„Niemals wieder“ ist kein Satz nur für Jahrestage, sondern eine Haltung für jeden Tag. Auch 2026 ruft das MKÖ dazu auf, genau hinzusehen und Zivilcourage zu zeigen, wann immer Menschenwürde und demokratische Werte in Frage gestellt werden.
 


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Buchvorstellung: „Mauthausen im Bild“
 
Wie prägen Bilder unser Verständnis von Geschichte? Das Buch „Mauthausen im Bild“ zeigt Fotografien von Konzentrationslagern aus Täter:innenperspektive und lädt dazu ein, diese als Dokumente der Täter:innen kritisch zu lesen. Autor Lukas Meissel, Mauthausen Guide, vermittelt dabei, wie solche Quellen historisch und ethisch verantwortungsvoll einzuordnen sind; das Buch ist über die Edition Mauthausen erhältlich.
 
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Neuer Gedenkort Gunskirchen
 
Der neue Gedenkort Gunskirchen wird Geschichte für heutige und zukünftige Generationen sichtbar machen. Bis 9. Mai sammelt das MKÖ Spenden, um diesen Ort als Lern- und Erinnerungsraum zu errichten. Weitere Informationen zum Projekt und zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie unter gedenkort-gunskirchen.at.
 
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Wieder gratis Kontingente
 
Für Lehrer:innen, Ausbildner:innen und Jugendarbeiter:innen stehen wieder kostenlose Bildungsangebote des MKÖ zur Verfügung. Das begrenzte Kontingent richtet sich an Schulklassen, Lehrlinge und Jugendgruppen und verbindet historische Wissensvermittlung mit Präventionsarbeit. Bitte informieren Sie sich frühzeitig und sichern Sie sich Ihre Plätze. Mehr Informationen zu den Angeboten für Jugendliche auf mkoe.at.
 
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Termine
 
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 Lesung antifaschistischer Autor:Innen
 
Mittwoch, 14. Jänner 2026
Beginn: 19:00
Ort: Alten Schloßhof Wels, Dragonerstraße 22

Kaśka BRYLA liest aus „Mein Vater, der Gluag, die Krähe und ich“, Didi DROBNA liest aus „Ostblockherz“. Beide Autorinnen haben ihren Vätern literarische Denkmäler geschaffen, die nicht nur mit ihrer sprachlichen und erzählerischen Kraft beeindrucken, sondern als Dokumente einer nachgetragenen Liebe. Die beiden Romane eint manches, es unterscheidet sie aber natürlich vieles. Drobna hat die Geschichte einer aus der Slowakei nach Wien gezogenen Gastarbeiterfamilie geschrieben. Erst die schwere Krankheit des Vaters bringt sie wieder ins Gespräch mit ihm. Bryla führt ein Zwiegespräch mit dem Vater. Es war der Wunsch des 2009 Verstorbenen, Zeugnis über sein Leben abzulegen, das wahrhaft den Irrsinn des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Da beide Autorinnen mit ihrer Kunst politisch Relevantes zu sagen haben, sind sie die idealen Rednerinnen unserer Veranstaltung.

Eintritt für Lesung und Suppe von Sonja LIEGERT: 10 €.
Büchertisch: Tina KELLER (Thalia Wels)


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 Lesung anlässlich des internationalen Holocaust Gedenktages
 
Dienstag, 27. Jänner 2026
Beginn: 19:00
Ort: Dinzlschloss Villach

Lesung aus dem Forschungsprojekt Verbotene Beziehungen. Weibliche Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich. von Natascha BOBROWSKY. Anhand von Gerichtsakten angeklagter Frauen nähert sich die Forschung von Bobrowsky dem bisher unterbeleuchteten Thema der weiblichen Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich.


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 Gedenkveranstaltung in Suetschach in Errinerung an Matija Verdik-Tomaž und Genossen aus Suetschach / Sveče
 
Dienstag, 27. Jänner 2026
Beginn: 19:00
Ort: Dinzlschloss Villach

Am Friedhof in Suetschach/Sveče wird den elf gefallenen Kämpfern und Aktivisten der Befreiungsfront gedacht, die hier begraben sind. Unter ihnen befindet sich der Nationalheld Matija Verdnik-Tomaž, eine Schlüsselfigur des Widerstands im Rosental, sowie die Brüder Aleksander und Ivan Čero und weitere Partisanen, Aktivisten und drei Unbekannte. Das eindrucksvolle Felsdenkmal und die große Grabstätte erinnern an ihren Mut und ihr Opfer im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Der Verband der Kärntner Partisanen lädt jährlich am ersten Sonntag im Februar zur Gedenkfeier ein, um die Bedeutung des slowenischen Widerstands in Kärnten zu würdigen. Die Veranstaltung setzt ein Zeichen gegen das Vergessen und ruft dazu auf, für Freiheit, Demokratie und die Werte des antifaschistischen Kampfes einzutreten.

Na pokopališču v Svečah/Suetschach se spominjamo enajstih padlih borcev in aktivistov Osvobodilne fronte, ki so tukaj pokopani. Med njimi je narodni heroj Matija Verdnik-Tomaž, ključna osebnost odporniškega gibanja v Rožu, pa tudi brata Aleksander in Ivan Čero ter drugi partizani, aktivisti in trije neznani padli. Impozanten kamniti spomenik in velika grobnica pričata o njihovem pogumu in žrtvi v boju proti nacizmu. Zveza koroških partizanov vsako leto na prvo nedeljo v februarju vabi na spominsko slovesnost, s katero poudarja pomen slovenskega odporništva na Koroškem. Prireditev je znak proti pozabi in poziv k zavzemanju za svobodo, demokracijo in vrednote protifašističnega boja.
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