In Dresden wurde der SPD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Matthias Ecke, während des Plakatierens von vier Unbekannten angegriffen und schwer verletzt. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) verurteilte den Angriff auf das Schärfste. Die Parteivorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil nannten den Angriff „hinterlistig“ und betonten, dass die Täter niemals die Vertreter einer demokratischen Gesellschaft einschüchtern könnten. Bundesinnenministerin Nancy Faeser bezeichnete die Attacke als schweren Angriff auf die Demokratie. Die SPD-Sachsen-Vorsitzenden Henning Homann und Kathrin Michel betonten, dass solche Angriffe die Grundfesten der Demokratie bedrohen. Es gab auch einen Angriff auf einen Wahlkampfhelfer der Grünen in Dresden, der von derselben Gruppe verübt wurde. Die Polizei vermutet eine politische Motivation hinter den Angriffen und hat Ermittlungen eingeleitet. Diese Angriffe sind Teil einer besorgniserregenden Zunahme von Gewalttaten gegen Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien.
Matthias Ecke ist ein langjähriger Freund der sozialdemokratischen Bildungsorganisationen. Aus Zusammentreffen, Zusammenarbeiten und Gesprächen durften wir dich aufrechten Sozialdemokraten, dem das Soziale, wie auch das Demokratische, gleichermaßen friedlich erstrebenswert gilt.
SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender und Wiener Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Gerhard Schmid ist erschüttert: „Diese Ereignisse sind für mich unvorstellbar. Am Ende des Tages wird jedoch der Kampf für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit erfolgreich sein, da bin ich mir sicher. Wir dürfen keinen Fußbreit zurückweichen. Mein Mitgefühl gehört natürlich Matthias und seinen Freund*innen und seiner Familie, die sicherlich auch einiges jetzt durchzuleben haben. Wir als SPÖ-Bundesbildungsorganisation sind im Gedanken bei euch, unserer vollen Solidarität könnt ihr und du lieber Matthias, euch sicher sein.“
EU-Abgeordneter Dr. Günther Sidl „Dieser Angriff auf meinen lieben Abgeordneten-Kollegen Matthias Ecke aus Deutschland ist auch ein Angriff auf die Demokratie! Wahlkampf ist der Wettbewerb der besten Ideen und keinesfalls der härtesten Fäuste. Alles Gute, lieber Matthias!“
Mag. Marcus Schober, Wiener Landtagsabgeordneter und Bildungsfunktionär: „Es ist absolut inakzeptabel, dass der sächsische EU-Spitzenkandidat Matthias Ecke Opfer von Gewalt geworden ist. Gewalt in jeglicher Form ist in unserer Gesellschaft nicht tolerierbar und muss konsequent verurteilt werden. Unsere Gedanken sind bei Matthias Ecke und wir hoffen auf seine rasche Genesung.“
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Wolfgang Markytan: „Wir durften Matthias im September 2021 im Zuge der erfolgreichen Bundestagswahl in Deutschland kennenlernen. Der sympathische, immer freundliche und liebensvolle, Kollege besuchte uns dann im Dezember 2022 in Wien. Mit der Abschlussreise der Wiener Parteischule besuchten wir ihn und die SPD Sachsen und SPD Dresden dann auch noch im letzten Mai. Dieser feige Anschlag zeigt, wohin sich Europa entwickeln wird, wenn solche politischen Kräfte die Oberhand gewinnen. Lieber Matthias, komm bald wieder auf die Beine und wir senden dir die besten Grüße aus Wien und Österreich!“