Liebe:r Unterstützer:in, wie oft gäbe es bei dir daheim Gouda, wenn er wirklich 78 Euro kosten würde? Oder Tomaten um 30 Euro? Für viele Menschen in Österreich fühlt sich Einkaufen im Supermarkt derzeit genau so an. Lebensmittel sind für sie unerschwinglich geworden. Sie verdienen zu wenig, um sich und ihre Familie bei diesen Preisen ausreichend versorgen zu können. Mit unserer Kampagne „So teuer ist es, arm zu sein“ machen wir für alle spürbar, wie es sich anfühlt, arm zu sein. Herzlichen Dank an die kreativen Köpfe der Agentur Demner, Merlicek & Bergmann/DMB, die für uns diese Kampagne entwickelt haben – und das ganz kostenlos. Sie haben für den guten Zweck Plakate gestaltet, die Produkte des täglichen Lebens zu absurd hohen Preisen zeigen. Und sie haben den Teuromaten entworfen, einen etwas anderen Automaten, bei dem Alltags-Produkte vollkommen überteuert erworben werden konnten.
Der Teuromat wurde vergangenen Freitag beim Kampagnen-Kick-off am Wiener Graben von Caroline Athanasiadis, Cornelius Obonya, Günther Paal alias Gunkl sowie Roland Neuwirth den Passant:innen in der Wiener Innenstadt präsentiert. Viele haben die Gelegenheit gleich genutzt und z. B. überteuerte Dosenbohnen für die gute Sache erstanden. Der Erlös der Verkäufe kommt den Kund:innen unserer Sozialmärkte zugute.
Noch nie war ein Automat, der viel zu viel Geld verlangt, so begehrt. Herzlichen Dank an alle Spender:innen.
Kampagne entdecken Unsere Kampagne ist derzeit überall erlebbar – sei es im öffentlichen Raum, im Hörfunk, in Printmedien, in Verkehrsmitteln oder auf Social Media.